Afghane
Aarash

Aarash ist ein nicht ganz anderthalb jähriger Afghane. Die Gründe, warum er - ebenso wie sein Bruder Vishnu - ein neues Zuhause sucht, haben mit einem sogenannten "Katzen-Unfall" zu tun. Aarash hat in seinem bisherigen Leben wenig gelernt. Die erste Begegnung mit einem Nicht-Windhund ließ ihn in höchster Verblüffung stocksteif stehen bleiben. So etwas hatte er noch nicht gesehen! Aber nachdem er den Schreck verdaut hatte, hielt er es doch für nötig, lautstark sein Missfallen zu zeigen. Weiter verfügt er über einige typische Verhaltenweisen von Afghanen: er findet sich selbst außerordentlich gelungen und scheut sich nicht, Essen vom Tisch zu stehlen, wenn man nicht guckt - oder auch, wenn man gerade hinschaut. Es muss also noch ein wenig an seiner Sozialisation und Erziehung gearbeitet werden. Der Zustand seines Fells lässt im Augenblick zu wünschen übrig, aber selbst wenn er geschoren werden muss, können Sie davon ausgehen, dass das Fell wieder nachwächst.
Wir suchen für Aarash Leute, die ihm helfen, sich zu einem echten Afghanen zu entwickeln, die die weitere Sozialisation und Erziehung dieses Hundes als eine interessante Herausforderung sehen. Sie müssen sowohl geduldig als auch konsequent sein, denn dieser Halbwüchsige wird wahrscheinlich ab und an etwas abgebremst und korrigiert werden müssen. Aarash kann sehr gut als Einzelhund gehalten werden, wird aber sicher nichts einzuwenden haben gegen eine gesellige Windhund-Freundin.
Lydia

Als Lydia zu uns kam, war ihr Fell so verfilzt, dass es keine Hilfe mehr gab: alles musste herunter. Die Erleichterung bei Lydia war dann auch groß. Lydia ist gerade sieben Jahre alt geworden und bei guter Gesundheit. An ihrer Figur muss noch ein wenig gearbeitet werden, denn sie ist ein bisschen zu dick. Lydia ist ein sehr freundlicher Hund, aber doch der Prototyp eines Afghanen: sie hat ihren eigenen Willen und weiß sehr genau, wie sie den auch durchsetzen kann. Erstaunlicherweise findet Lydia das Spielen mit einem Ball sehr interessant; sie bringt den Ball dann auch (schon mal) zurück! Wir hoffen, dass wir schnell Windhundliebhaber mit Afghanen-Erfahrung finden, die sie in der zweiten Hälfte ihres Lebens glücklich machen. Sie hat es verdient!
Ernst

Ernst ist zehn Jahre alt. Auch sein Leben verlief nicht gerade rosig und wir hoffen, dass wir schnell jemanden finden, die diesem alten Herrn noch viel Liebe und Fürsorge angedeihen lässt.

Ernst ist sehr freundlich zu Menschen, aber von Rüden ist er geradezu entzückt. Auf seiner Pflegestelle hat sich gezeigt, dass er sich sehr gut steuern lässt, wenn man ihm frühzeitig zu verstehen gibt, dass er sich nicht so aufregen soll. Weil Ernst aus einem großen Rudel stammt, wäre es vielleicht das Beste für ihn, wenn er seine letzten Jahre als Einzelhund verbringen könnte. Wir suchen für Ernst Menschen mit sehr viel Afghanen-Erfahrung.
Suzanne

Suzanne ist ein kleines, fröhliches, freches Afghanen-Mädchen, das gerade seinen zweiten Geburtstag gefeiert hat. Sie ist auch sehr unternehmungslustig; so sah sie auf dem Tisch in ihrer Pflegefamilie eine Schale mit Früchten stehen und es gab kein Zögern: mit einem Sprung stand sie auf dem Tisch und hatte innerhalb kürzester Zeit eine Banane von ihrer Schale befreit. Leider gefiel der Inhalt nicht...

Wir suchen für Suzanne sportliche Menschen mit einem Afghanen-beständigen Sinn für Humor. Suzanne kann durchaus als Einzelhund gehalten werden, aber wir glauben, dass sie auch gegen Hundegesellschaft nichts einzuwenden hätte.
Stella

Stella hat ihr Zuhause verloren, weil sie sich mit den anderen Afghanen-Damen in ihrem Rudel nicht verstand. Und wie das bei einem ausgewachsenen Zickenkrieg oft so ist: es nahm kein Ende. Dann ist es in so einem Fall das Beste, einen der Unruhestifter aus dem Rudel zu entfernen. Wir haben Stella in Pflege genommen und wie Sie auf dem Foto sehen können, stand sie noch unter dem Eindruck der langen Autofahrt. Aber inzwischen ist sie schon ein wenig aufgetaut und fühlt sich wohler. Stella ist kein Weltmeister im Gehorchen, und brav an der Leine zu laufen ist auch (noch) nicht ihre Stärke. Dem steht gegenüber, dass sie besonders freundlich und anhänglich ist. Wir vermuten, dass Stella einen ausgeprägten Jagdtrieb hat, aber der sollte zu beherrschen sein, wenn Sie ab und an mit ihr auf der Rennbahn trainieren.

Stella ist acht Jahre alt und gesund. Um die Fellpflege brauchen Sie sich nicht viel Gedanken zu machen, denn Stella hat - für einen Afghanen - recht wenig Fellwuchs. Stella hofft, ihre letzten Jahre in Frieden und Gemütlichkeit verbringen zu können, als Einzelhund oder in Gesellschaft eines anderen Windhundes. Können Sie ihr das bieten?
Khadija

Khadija hatte eigentlich schon ein neues Zuhause gefunden, aber ihre neuen Menschen haben sie wieder zurückgebracht, weil sie nicht gut allein bleiben konnte. Khadija ist eine zweijährige Hündin mit einem freundlichen und offenen Wesen. Es muss noch daran gearbeitet werden, dass sie alleine bleibt, aber wir glauben, dass mit Geduld und Beharrlichkeit auch das gelingen wird. Khadija kommt ebenfalls aus einer Rennlinie und hat das entsprechende Bedürfnis, hinter beweglichen Dingen her zu rennen. Dafür kann sie - natürlich - nichts, aber ein neuer Besitzer muss sich dessen bewusst sein. Glücklicherweise frisst sie gern, so dass eventuell unerwünschtes Benehmen mit Hilfe dieser Leidenschaft korrigiert werden kann.
Bauke

Bauke ist ein lieber, großer Afghane, den wir ebenfalls zunächst scheren mussten. Er schien einen wahren Panzer aus Fell zu haben. Bauke ließ sich nicht nur brav helfen, sondern zeigte auch deutlich, dass er froh war, sein Fell los zu sein. Auf dem Spielplatz läuft er stolz und verzückt herum und scheint tatsächlich zu sagen: Schaut her, ich kann mich normal bewegen! Wir wissen nicht genau, wie alt Bauke ist, aber wir schätzen ihn auf 6 bis 8 Jahre. Auf jeden Fall hat er noch eine tiefschwarze Maske ohne eine Spur von grauen Haaren. Er ist freundlich zu anderen Hunden und Menschen, aber Katzen liebt er geradezu. An seiner Stubenreinheit muss noch gearbeitet werden. Sein körperlicher Zustand lässt im Moment eine Vermittlung noch nicht zu, aber auch daran arbeiten wir.

Wer Bauke ein Zuhause geben möchte, hat also noch viel Arbeit vor sich, wird dann aber letzten Endes einen großartigen Begleiter bekommen.
Peer

Peer ist ein gut dreijähriger Afghanen-Rüde, der schon eine lange Reise hinter sich hat. Er hat in seinem kurzen Leben schon zweimal den Eigentümer gewechselt. Die genauen Gründe für die früheren Abgaben sind uns nicht bekannt. Jetzt ist er bei Voordewindhond gelandet, weil sein Besitzer zu viele Hunde hatte und diese nicht mehr ausreichend versorgen konnte. Wie Sie auf dem Foto sehen können, ist der Zustand seines Felles dramatisch. Peer ist ein freundlicher, sozialer Hund, mag aber keine Katzen. Welcher Rüdenliebhaber nimmt Peer unter seine Fittiche?
Julius

Julius ist einer der sehr jungen Afghanen, die im Augenblick im "Dierencentrum Friesland" leben. Von allen dort ist Julius der Lauteste. Er will seine Umgebung wissen lassen, dass es ihn gibt und dass er Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten verdient. Dennoch findet er das Leben eigentlich sehr spannend, ist aber im Gegensatz zu seiner Schwester viel vorsichtiger. Julius fängt schon an, auf Zuruf zu kommen, und Essen findet er einfach herrlich. Wer möchte Julius für den Rest seines Lebens Essen, ein sanftes Bettchen, Streicheleinheiten und Spaziergänge bieten?
Aryana

Aryana ist eine fast dreijährige Afghanen-Hündin, die ausgesprochen lieb, ruhig und bescheiden ist. Sie sucht die Nähe zu Menschen und setzt sich - wenn sich die Gelegenheit bietet - dann auch ganz nahe an den Menschen heran. Sie genießt dann die Aufmerksamkeit, die sie erhält. Aryana kommt gut mit anderen Hunden zurecht, auch mit anderen Hündinnen. Wegen ihrer Bescheidenheit wird sie oft übersehen. Wir suchen für Aryana Menschen, die ihr Wesen begreifen und ihr in unbekannten Situationen Halt und Unterstützung geben können. Für ein Leckerchen ist Aryana übrigens zu vielem bereit.
Harry

Harry ist ein junger Rüde, der eigentlich mit seinem Leben erst beginnen muss. Er ist - wie man sagt - ein fast unbeschriebenes Blatt. Als er zu uns kam, war sein Fell so verfilzt, dass wir ihn zunächst scheren mussten. Aber keine Sorge, wie Sie wissen, wächst das Fell eines Afghanen wieder nach. Und wenn sein Fell wieder gewachsen ist, dann haben Sie einen wahrhaftigen Afghanen mit viel Haaren!
Harry ist ein besonders freundlicher Hund; beim Scheren, als doch drei ihm größtenteils unbekannte Menschen gleichzeitig an ihm arbeiteten, blieb er ruhig und freundlich. Und das hätte auch ganz anders laufen können! Der vorherige Besitzer informierte uns, dass Harry draußen ziemlich schreckhaft reagiert, zum Beispiel auf Straßenverkehr. Dann verhält er sich schon mal merkwürdig. Viel Erfahrung mit diesem Verhalten konnten wir noch nicht machen. Wenn man mit ihm spazieren geht, ist er einfach mehr auf der Hut. Drinnen ist Harry die Ruhe selbst.

Harry kommt - wie Sie auf dem Foto gut sehen können - mit Kindern prima aus. (Das Mädchen hat übrigens schon ein gutes Zuhause!) Wer schließt Harry in sein Herz?
Nina

Nina ist eine junge, blaugestromte Afghanenhündin von 15 Monaten. Sie hat in ihrem jungen Leben noch nicht viel erlebt. So muss sie beispielsweise noch lernen, dass ein Halsband nichts Schlimmes ist und dass das Laufen an einer Leine kein Grund ist, um in Panik zu geraten. Glücklicherweise wissen wir aus Erfahrung, dass sie das schnell lernen wird.
Auch Ninas Fell war die reinste Katastrophe, so dass nur noch die Schur half. Nina liebt Autofahren und versteht sich sehr gut mit anderen Hunden. Was sie von Katzen hält, ist noch nicht ganz klar. Nina ist ein ausgesprochen freundlicher Hund. Auf ihrer Pflegestelle haben wir festgestellt, dass Nina sich sehr an Veerle orientiert. Wohin Veerle geht, dahin geht auch Nina. Vielleicht ist es deshalb eine gute Idee, wenn im neuen Zuhause von Nina schon ein souveräner (Wind)Hund vorhanden ist, an dem sie sich orientieren kann.
Barsoi
Alexej

Alexej ist ein vierjähriger Barsoi. Zunächst hatte er es mit seinen Menschen nicht gut getroffen. Er wurde schlecht versorgt und auch nicht immer gut behandelt. Glücklicherweise kam Rettung durch zwei nette Damen, die ihn aus seiner misslichen Lage befreiten. Ungeachtet seiner schlechten Erfahrungen mit Zweibeinern ist Alexej Menschen gegenüber ein ausgesprochen freundlicher Hund. Er ist sogar ein wenig aufdringlich und fordert seine Streicheleinheiten unmissverständlich ein.
Leider ist sein Verhältnis zu anderen Hunden weniger innig. Vor allen Dingen an der Leine denkt er noch, dass der entgegenkommende Hund feindlich gesonnen und Angriff doch die beste Verteidigung sei.
Aber es gibt auch Positives zu berichten. Seine vorherigen Besitzer haben ihm schon einige Dinge beigebracht. Wenn man ihm genügend Zeit gibt, sich an andere Hunde zu gewöhnen, dann läuft alles bestens. Alexej war schon ein paar Mal auf der Rennbahn und liebt Coursing sehr. Mit den Hunden, denen er dort begegnete, hatte er überhaupt keine Probleme.

Wir suchen für Alexej ein katzenfreies neues Zuhause. Zudem glauben wir, dass es für ihn das Beste ist, in seinem Haus der "Zar" zu sein. Es wäre gut, wenn die neuen Besitzer von Alexej schon Barsoi-Erfahrung hätten. Melden Sie sich bitte!
Dimitri

Dimitri ist ein gut fünfjähriger Barsoi-Rüde, für den eine kleine Gebrauchsanleitung nötig ist. Er ist durch seine ersten Besitzer auf unorthodoxe Weise erzogen - besser gesagt: gebrochen - worden. Das hat zur Folge, dass er vor allem anderen, unbekannten Rüden mit sehr viel Skepsis begegnet. Eigentlich ist "Skepsis" ein anderer Ausdruck für "Machtdemonstration". Sein zweiter Besitzer, der ihn uns überließ, hat gut mit ihm gearbeitet und es ist ihm gelungen, einen Teil der unerwünschten Verhaltensweisen abzustellen, denn sobald man Dimitri freundlich, aber sehr deutlich macht, dass er sich so nicht benehmen soll, dann lässt er es auch. Er ist also gut zu korrigieren. Wir wissen, dass das Korrigieren schwieriger werden wird, wenn er angeleint ist, aber man muss nur aufmerksam genug sein und seine Signale richtig interpretieren. Dann ist er perfekt zu korrigieren. Sobald Dimitri einen Hund kennt, gibt es keine Probleme mehr. So wie viele Rüden auch hat Dimitri mit Hündinnen überhaupt keine Schwierigkeiten. Dimitri ist ein wunderschöner Vertreter seiner Rasse. Wer hat die Geduld und ausreichend Kenntnisse, um diesen Hund auf seiner weiteren Reise zu begleiten?
Maxim

Maxim wird in Kürze auf einem unserer Pflegeplätze eintreffen. Maxim ist ein dreijähriger, kastrierter, rot-weißer Barsoi, der sich selbst gerne als Rudelführer sieht. Er ist auch ein wenig territorial - er passt beispielsweise sehr gut auf Ihr Auto auf, wenn Sie ihn darin zurücklassen. Mit Menschen kommt er sehr gut zurecht, aber mit Kindern hat er bis jetzt keine Erfahrungen sammeln können, so dass wir dazu noch nichts sagen können. Maxim ist - wie man heute so schön sagt - "kein Hund für jedermann". Wir suchen also Barsoi-erfahrene Menschen, die Maxim das bieten können, was er braucht: eine konsequente Führung unter Einbeziehung der Persönlichkeit von Maxim. Wir glauben, dass er am besten als Einzelhund gehalten werden sollte. Weil er sehr lernbegierig ist, sollten seine neuen Menschen auch Dinge mit ihm unternehmen, die seine Fähigkeiten herausfordern.
Niki
Niki ist der Wurfbruder von Maxim. Er ist etwas zurückhaltender und vorsichtiger als Maxim und findet es gut, dass er kein Rudelführer ist. Er tut das, was sich Maxim gerade einfallen lässt. Er ist auch nicht so territorial wie Maxim und lässt sich durch seine Menschen auch etwas einfacher lenken. Obwohl Niki und Maxim schon ihr ganzes Leben miteinander verbracht haben, werden wir sie getrennt vermitteln. Die Menschen auf dem Pflegeplatz, auf dem sie in der letzten Zeit waren, sind davon überzeugt, dass es für beide Hunde besser ist, wenn sie getrennt werden. Obwohl einige Menschen denken werden, "Ach, wie traurig", lehrt doch die Erfahrung, dass es meistens für beide Hunde besser ist, wenn sie sich in ihrem Verhalten gegenseitig nicht länger bestärken.
Auch Niki ist sehr lernbegierig und braucht einen aktiven Menschen, der spannende Dinge mit ihm unternimmt.
Cirneco dell'Etna
Duca

Duca ist ein Cirneco dell`Etna. Die FCI hat den Cirneco in die Gruppe 5 des Abschnitts "Hunde vom Urtyp" eingeteilt. Aber er wird auch, so wie seine Abschnittsgenossen Podenco und Podenco Portugiesisch, als ein halber Windhund angesehen. Und darum landete er bei uns.
Seine Eigentümer haben nach vielem Grübeln Duca an uns abgetreten. Wir haben ihn seit einer Woche in Pflege und können nun ein wenig einschätzen, welche Art von Hund Duca ist. Duca ist ein intelligenter, lernbegieriger, verspielter, aber leider unsicherer Hund, der gleichermaßen gute wie auch schlechte Eigenschaften hat.
Sein größter Schwachpunkt ist seine starke Neigung, an der Leine auf andere Hunde los zu gehen. Man sollte ihn dann frühzeitig ableinen und beispielsweise "Sitz" machen lassen. Seine Unsicherheit zeigt sich auch in Situationen, die ihm fremd sind. Dann bellt er, was das Zeug hält. Weiter zeigt er Verlassensängste, aber in der kurzen Zeit auf seiner Pflegestelle ist das schon deutlich besser geworden.

Duca hat auch viele gute Eigenschaften: er ist sehr anhänglich, eine echte "Schmusebacke", der nichts so herrlich findet wie Jux zu machen mit einem Spielzeug oder mit seinen Menschen. Er bindet sich schnell an neue Menschen und passt sich den veränderten Umständen gut an. Autofahren ist überhaupt kein Problem, Ableinen geht prima und wenn er abgeleint ist, hat er nahezu keine Probleme mit anderen Hunden.
Wer hat Erfahrung mit (Halb)Windhunden und kann diesem Hund klare Führung bieten und Ruhe vermitteln. Es sollte am besten noch ein freundlicher und souveräner Hund im neuen Zuhause sein.
Galgo Español
Claudi

Claudi ist eine echte spanische Galgo-Mix-Hündin von ungefähr vier Jahren. Sie wurde zunächst durch eine andere Tierschutzorganisation nach Deutschland gebracht, konnte aber unglücklicherweise nicht auf ihrer Pflegestelle bleiben. Ein Problem schien ihr gesundheitlicher Zustand zu sein. Sie hat - um es plastisch auszudrücken - eine "Rotznase" und macht beim Atmen sehr befremdliche Geräusche. Letztendlich haben wir sie von den deutschen Tierschützern übernommen. Als sie Anfang April auf unserer Pflegestelle ankam, war Claudi ein unglücklicher und unsicherer Hund, die die Neigung hatte, nach anderen Hunden zu schnappen, wenn die sich zu schnell und zu dicht näherten. Dieses Verhalten ist dank der guten Betreuung durch ihre Pflegefamilie und den dort lebenden Whippet zum größten Teil verschwunden. Claudi ist etwas sicherer geworden und kann inzwischen auch sehr gut mit anderen Hunden spielen.

Was uns aber große Sorgen machte, war ihre "Rotznase". Nach einigen Besuchen beim Tierarzt, der nicht anschlagenden Gabe von Antibiotika, haben wir sie in der Tierärztlichen Universitätsklinik in Utrecht vorgestellt. Dort wurden ein CT und eine Nasenspiegelung vorgenommen. Diese Untersuchungen ergaben, dass Claudi eine angeborene Anomalie in ihrer Nase hat. Auf der linken Seite kann gar keine Luft eindringen, auf der rechten Seite in einem sehr begrenzten Maß. Das bedeutet, dass Claudi zum größten Teil durch die Schnauze atmen muss. Das hört sich nicht besonders gut an, aber Claudi scheint damit gut zu Recht zu kommen. Die "Rotznase", die die Folge dieser Abnormität ist, ist leider nicht behandelbar. Auf der einen Seite produziert sie mehr Nasenschleim als auf der anderen Seite. Claudi ist nun bereit für ein eigenes Zuhause. Wir glauben, ein Haus ohne Katzen, aber mit einem souveränen und geselligen (Wind-)hund wäre der beste Platz für sie. Die neuen Besitzer müssen natürlich mit der "Rotznase" von Claudi leben. Wer übernimmt den Staffelstab von den Pflegeeltern und hilft Claudi weiterhin, ein glücklicher Hund zu werden?
Update 19. September: Claudi geht es überraschend gut. Manchmal hat sie mehr, manchmal weniger Probleme mit ihrer "Rotznase". Weil uns viele Menschen haben wissen lassen, dass sie sich eigentlich kein Bild von einem Hund mit einer "Rotznase" machen können, kommt hier ein Foto:
Nun, das sieht doch besser aus als erwartet, oder? Außerdem gibt es auch Tage, an denen sie keine "Rotznase" hat.
Dieses Foto ist übrigens in Leek entstanden, wo Claudi in Gesellschaft ihres "Gelegenheits-Bruders" Bono auch zwei Mal hinter dem Hasen herjagen durfte. Das gelang ihr auch verblüffend gut, wie Sie sehen können:

Auf geht's Leute, es gibt doch bestimmt jemanden unter Ihnen, der eine "Rotznase" in Kauf nimmt? Davon abgesehen ist Claudi ein wirklich toller Hund! Melden Sie sich, bitte!
Greyhound
Ellis

Ellis ist eine junge, freundliche Greyhound-Hündin, die bisher keine rechte Gelegenheit bekommen hat, ihren wahren Charakter zu zeigen. Ihre jetzigen Besitzer haben sie abgegeben, weil Ellis die Anwesenheit von zu vielen Hunden im Haus nicht mag. Wir haben Ellis inzwischen eine Weile im "Dierencentrum Friesland" beobachtet und dabei festgestellt, dass sie eigentlich ein toller Hund ist. Sie hat an dem ersten Spaziergang im März in Kootwijk teilgenommen und auch da haben wir nicht nur festgestellt, dass sie sich gut benommen hat, sondern auch den Spaziergang und die Gesellschaft von anderen Windhunden genossen hat.

Wir suchen für Ellis ein ruhiges Zuhause, d. h. ein Zuhause mit nicht mehr als zwei Hunden. Ihre neuen Besitzer sollten sportlich sein und Lust haben, viel mit Ellis zu unternehmen. Bei den richtigen Menschen und in der richtigen Umgebung wird Ellis innerhalb kurzer Zeit zu dem wunderbaren Hund werden, der in ihr steckt. Wer möchte ihr dazu die Gelegenheit geben
Fee

Fee ist ein junges Greyhoundmädchen mit der Einstellung: Jaaa, das Leben ist herrlich. Am allerliebsten rennt Fee, und zwar so schnell sie kann, und es ist ihr dabei egal, wohin sie läuft oder wer ihr zufällig entgegenkommt. Hauptsache, sie kann rennen. Fee ist auch ein ausgesprochen offener Hund. Alles ist schön, alles ist interessant, alles muss sofort untersucht und ausprobiert werden. Wenn Menschen das "Dierencentrum Friesland" besuchen, dann ist Fee sofort zur Stelle, um die Besucher ausgiebig willkommen zu heißen.
Wir suchen für Fee deshalb Menschen, die ihrem enormen Bewegungsdrang gerecht werden können. Ob das auf der Rennbahn stattfindet oder auf andere Weise, hängt von den Möglichkeiten ab, die der neue Besitzer hat. Auf jeden Fall muss mit ihr oft und viel spazieren gegangen werden.
Bram

Bram ist ein vierjähriger, ziemlich groß geratener Greyhoundrüde. Auch er sucht ein neues Zuhause; und zwar ein Zuhause, in dem die Menschen verstehen, dass man als echter Greyhound am liebsten rennt, viel, lange und schnell. Das muss nicht auf der Rennbahn sein, obwohl Bram das schon sehr toll findet.
Bram ist kein Katzenliebhaber, kommt aber mit den meisten Hunden gut zurecht. Auch mit Kindern kommt er gut klar.
Bram zeigt sich im "Dierencentrum Friesland" als ein ausgesprochen einfacher und freundlicher Hund. Der vorherige Besitzer von Bram hat ihn abgegeben, weil er zu viele Hunde besaß und Bram nicht mehr das bieten konnte, was er brauchte. Sie vielleicht schon? Dann hören wir gerne von Ihnen.
Saluki
Joe

Salukis gibt es "in zwei Arten": befedert und kurzhaarig. Die befederte Art ist in Europa am verbreitetsten. Joe ist aber ein Vertreter der kurzhaarigen Version. Joe weist, genau wie sein Bruder Boaz, eine Besonderheit auf. Sie kommen nämlich beide aus ihrem Ursprungsland.
Sie verlieren ihr Zuhause, weil ihre Besitzer aufgrund ihrer Arbeit ins Ausland müssen und die Hunde nicht mitnehmen können.
Joe ist in seinem Verhalten unauffällig. Er mag keine Katzen. Weiter ist er einigermaßen träge; er liegt gerne vor sich hin sinnierend auf dem Sofa. Weil er dabei nicht gerne gestört wird, denken wir, dass maximal zwei andere (Wind-)Hunde im neuen Zuhause vorhanden sein dürften. Joe ist übrigens kastriert.
Boaz

Boaz ist der Bruder von Joe, aber da hören die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Boaz hat, wir wollen nicht darum herum reden, seltsame Vorderpfoten. Seine X-Beine stören und behindern ihn übrigens nicht; er läuft und spielt so wie jeder andere Hund auch.
Boaz ist eher klein ausgefallen und ziemlich scheu. Es wird ein bisschen dauern, bis er zu einem Menschen Vertrauen fasst. Wenn das Vertrauen aber erst einmal da ist, dann "ist alles in Butter".
Wir suchen für Boaz also Menschen, die - wenn möglich - Saluki-Erfahrung haben, vor allem aber viel Geduld und die Boaz viel Zeit geben, ohne ihn unter Druck zu setzen. Boaz ist übrigens kein Angstbeißer. Im Gegenteil, er zieht sich zurück, wenn er sich unter Druck gesetzt fühlt. Boaz mag keine Katzen, so dass im neuen Zuhause keine Katzen vorhanden sein sollten.
Whippet
Antonio

Antonio ist ein gut fünfjährigen Whippet-Rüden, und er sollte nun doch nach einigen Umzügen gerne ein festes und beständiges Zuhause erhalten. Katzen sollten in dem neuen Zuhause nicht vorhanden sein, denn davon hält er nichts. Für Antonio suchen wir sportliche Menschen, die gerne wandern und mit Antonio viel unternehmen.

Antonio ist stubenrein, kann gut einige Zeit allein bleiben, ohne dass ihn Renovierungsgelüste überkommen, und er liebt es, zu schmusen und auf dem Schoß zu sitzen. Antonio hat vermutlich noch viele Jahre vor sich! Wer möchte für ihn diese verbleibenden Jahre schön gestalten?
Isabella

Isabella sucht ein neues Zuhause. Sie ist dabei allerdings etwas wählerisch. Vor allen Dingen das Zusammenleben mit anderen Hündinnen ist nicht unbedingt von Erfolg gekrönt. Die Gesellschaft von Rüden dagegen findet sie toll, also auch das Zusammenwohnen mit einem (kastrierten) Rüden.
Isabella ist im Mai gerade drei Jahre alt geworden und hat noch ihr ganzes Leben vor sich. Wir suchen für sie sportliche Menschen, die viel mit ihr unternehmen, denn Isabella ist mit dem bloßen Liegen auf dem Sofa unter einer Decke nicht zufrieden. Sie braucht Action. Ihre neuen Besitzer sollten auch keine Katze(n) haben. Wenn Sie den Bedürfnissen von Isabella gerecht werden können, dann sind wir sicher, dass Sie einen tollen Begleiter in ihr haben werden.
Bertje

Bertje ist ein neunjähriger Whippet-Rüde, der ein neues, ruhiges Zuhause sucht. Obwohl Bertje noch sehr gern spazieren geht und auch noch einen kleinen Spurt hinlegen kann, möchte er es Zuhause doch gerne ruhig haben. Erst schön spazieren gehen und dann ausgiebig schlafen auf dem Sofa, das ist Bertjes Vorstellung von einem gelungenen Tag.
Bertje ist stubenrein, leinenführig und hört eigentlich ganz gut. Uns scheint es so zu sein, dass sein Sehvermögen nicht das Beste ist. Sollte das zutreffen, stört es ihn aber weiter nicht. Er kann noch gut Bälle aus der Luft fangen.

Im Augenblick lebt Bertje bei einer Gastfamilie. Dort zeigt er gegenüber allen dort lebenden Menschen und Hunden, inklusive einem Kleinkind, ein tadelloses Verhalten. Außerdem lässt er sich sehr gut lenken.
Wer kann Bertje in seinen letzten Lebensjahren die Geborgenheit bieten, die er so sehr braucht?
Mischlinge
Vincent

Vincent ist ein fröhliches Kerlchen von kaum acht Monaten. Wahrscheinlich steckt in Vincent ein kleines bisschen Labrador, er sieht allerdings wie ein hoch gewachsener Whippet aus. Er findet es herrlich, mit anderen Hunden zu rennen und zu tollen, und ist zu jedem nett und freundlich. Vincent braucht noch Erziehung, ist aber ein herrlicher junger Hund ohne Probleme, der aktive Menschen sucht, die Spaß daran haben, alles Mögliche mit ihm zu unternehmen. Vincent ist nämlich für alles zu haben!


Kousa

Kousa, eine dreijährige Afghanen -Schäferhund Mischlingshündin, ist eine Scheidungsweise. Sie hat in einem Haushalt mit Katzen, einem Zweithund und kleinen Kindern gelebt. Mit den Hauskatzen in der Pflegestelle verträgt sie sich schon nach weniger als 24 Std. gut, die fremden Katzen draußen werden aber verbellt und wenn Kousa könnte wie sie wollte, sicher auch gejagt.
Ihr früherer Besitzer hat angegeben, daß er sie immer frei laufen lassen konnte . Sie ist sehr gut erzogen, macht Sitz und Platz und gibt sogar Pfötchen... hat aber natürlich auch den für Afghanen typischen Dickkopf. Sie ist, ganz windhundtypisch, ein wenig zurückhaltend und fühlt sich, wenn Fremde auf sie zukommen etwas unsicher. Sie weicht dann aber eher aus, als dass sie beißen würde. So wird sie Zeit und Geduld benötigen, bis sie zu ihrem neuen Besitzer, der ja erst auch einmal fremd für sie ist, Vertrauen aufgebaut hat.
Sie lernt sehr schnell, und wenn sie "aufgetaut" ist, dann ist sie freundlich, verspielt und verschmust. Sie verträgt sich problemlos mit Rüden und lebt auf der Pflegestelle mit 2 Hündinnen zusammen. Ein Zweithund, an dem sie sich orientieren kann, wäre sicher sehr gut für sie und würde helfen ihre Unsicherheit zu überwinden und Vertrauen aufzubauen.

Wir suchen Leute, die mit Geduld und Spucke diese nette, aber durch den Verlust ihrer Familie, etwas aus der Bahn geworfene Hündin erobern. Wenn das gelungen ist, dann haben diese Menschen ein Kleinod an ihrer Seite.
Jasper

Jasper ist ein kastrierter "Grippet"-Rüde von ungefähr vier Jahren. Als echtes Kind eines Whippets und eines Greyhounds liebt er das Rennen, vor allem zusammen mit anderen Windhunden.
Er läuft auch gern mit am Fahrrad oder neben seinem Menschen auf Inlinern mit. Erwähnenswert ist noch, dass Jasper apportieren kann, jedoch mit einer kleinen Besonderheit: Er tut das nur mit Tennisbällen. Andere "Wurfgeschosse" passen nicht in sein Apportierschema.
Jasper ist nett zu Kindern, wenn aber sehr laute Kinder zu Besuch kommen - oder wenn der Staubsauger läuft -, dann zieht er sich irgendwohin zurück.
Jasper lebt momentan zur vollen Zufriedenheit von beiden Seiten mit zwei Katzen zusammen. Weiter schläft er - welcher Hund mit Whippet-Blut tut das nicht?? - nachts gern unter einer Decke.

Jasper verlor sein Zuhause, weil seine Besitzerin ein neues Studium beginnt und er dann den ganzen Tag mutterseelenallein zu Haus sitzen müsste.
Wir suchen für Jasper ein neues Zuhause, gern mit Kindern, einem anderen Hund und/oder Katzen. Vor allen Dinger aber ein Zuhause, in dem ihm viel Beachtung geschenkt wird und in dem es viel Zeit gibt, um spazieren zu gehen und zu schmusen.