Rückenwind!

Die Hunde auf dieser Seite haben dank Voordewindhond alle ein gutes Zuhause gefunden. Wir hoffen, dass es ihnen und ihren neuen Besitzern noch recht lange besonders gut geht.

Möchten Sie auch einem Hund ein neues Zuhause geben?

Wenn Sie einem Hund ein schönes neues Zuhause geben möchten, dann schauen Sie einfach einmal unter der Rubrik "Gegenwind" nach. Dort finden Sie unsere Hunde, die noch auf der Suche nach einem guten Zuhause sind und dieses endlich auch verdient haben.

Wie die Vermittlung eines Hundes vonstatten geht, können Sie nachlesen in der Rubrik "Vorgehen" unter "Vermittlung".

Alfie

Whippet
Alfie musste sehr lange auf ein neues Zuhause warten. Eigentlich war das sehr verwunderlich, denn es gab an diesem Hund wirklich nichts auszusetzen. Es gab zwar ein paar Interessenten, die aber alle wieder ohne ersichtlichen Grund absprangen. Ein wenig mutlos machte uns das schon, vor allem weil Alfie sich stets mehr nach eigenen Menschen sehnte. Aber das lange Warten wurde belohnt: jemand aus der Hauptstadt meldete sich. Ihr Whippet war gestorben und es wurde Zeit für einen Nachfolger. Nach einigen Telefonaten wurde entschieden, in Kootwijk spazieren zu gehen. Und ja, der Funke sprang über! Sowohl Yolanda als auch Alfie schienen sich sehr zu mögen. Es war auf jeden Fall lustig anzuschauen, dass Alfie während des Spaziergangs immer mal nachsah, ob seine neu erworbene Freundin noch da war.

Eigentlich stand einem Umzug nach Den Haag nichts mehr im Weg, aber es gibt die Perfektionisten, die alles tiptop vorbereitet haben wollen, bevor der Hund einzieht. Also kam Alfie zunächst wieder zurück nach Drachtstercompagnie. In Den Haag wurden unterdessen alle Vorbereitungen getroffen und endlich, eine Woche nach der ersten Begegnung, war es dann soweit: Alfie wurde abgeholt.

Alfie wurde, nach reiflicher überlegung, umbenannt in Fred, was zweifellos ganz in seinem Sinne ist. Ein bisschen weniger begeistert war er von der Futterumstellung, aber auch daran hat er sich inzwischen gewöhnt. Fred und Yolanda: Viel Glück! Und Fred: keine Reibereien mit anderen Rüden, bitte! Das ist überhaupt nicht nötig.

Ross

Kruising
Ross hatte sein Zuhause verloren, weil sein Besitzer krank wurde und einfach keine Möglichkeit mehr sah, diesem noch jungen Hund das Leben zu bieten, das er verdiente. Ross bekam viel zu wenig Auslauf und das zeigte sich an seiner Figur: er hatte viel zu viel auf den Rippen. Einmal im Dierencentrum Friesland angekommen wurde kräftig an seiner schlanken Linie und seiner Kondition gearbeitet, und zwar mit Erfolg: nach ein paar Wochen waren deutliche Verbesserungen zu sehen. Und eines Tages besuchten zwei Herren Martine mit der traurigen Nachricht, dass ihr Hund, den sie vor einigen Jahren über Martine erhalten hatten, eingeschlafen war. Das wollten sie ihr doch lieber persönlich mitteilen. Alles Weitere lässt sich erahnen: nach einiger Zeit riefen die Herren bei Martine an und fragten nach, ob sie vielleicht einen Nachfolger für ihren geliebten Hund hätte. Den hatte sie!

Und so zog Ross zu seinen neuen Menschen. Nach zwei Tagen lag er schon auf dem Rücken mit allen vier Pfoten in der Luft auf ihrem Sofa.

Ross, schön spazieren gehen und rennen, nicht so viel essen und dann bist Du in kürzester Zeit wieder der stromlinienförmige Windhund, der in Dir versteckt ist! Wir sehen Dich gerne wieder beim Spaziergang am Samstagmorgen.

Freule

Freule
Unsere Vermittler freuen sich immer sehr, wenn Menschen, die bereits einen Hund von uns besitzen, anrufen und sagen, dass sie gerne noch einen Hund haben möchten; vor allen Dingen, wenn es sich um Menschen handelt, die regelmäßig Kontakt zu uns halten und uns Fotos oder Berichte darüber zukommen lassen, wie es dem adoptierten Hund geht. Deshalb freuten wir uns besonders, als sich die Besitzer von Kabul meldeten. Kabul ist ein schwarzer Afghane, an den sich diejenigen, die Voordewindhond schon länger kennen, vielleicht erinnern werden. Wo Kabul ein vorsichtiger Hund ist, der beispielsweise den Müllwagen außerordentlich suspekt findet und lieber Abstand hält, ist Freule aus einem ganz anderen Holz geschnitzt: Los, ich geh` nachsehen! Kabul schaut dann auch regelmäßig mit unverhohlener Bewunderung zu, was das kleine, blonde Dingelchen alles tut und untersucht und überhaupt nicht ängstlich zu sein scheint. Auch Hazes, der Jack Russell, muss zugeben, dass seine neue Hausgenossin ein Gewinn ist. Freule hat sich während ihrer Zeit bei Rubi schon gut erholt, sie muss aber noch weiter zu Kräften kommen und zunehmen. Wir haben vollstes Vertrauen, dass das wunderbar gelingen wird, und wir hoffen, dass Freule noch ein langes und glückliches Leben bei Janny und Ger haben wird.

Tycho

Tycho
Tycho ist der Bruder von Freule, und obwohl Rüden meist größer sind als Hündinnen, traf das hier nicht zu. Tycho war in einem körperlich schlechteren Zustand als Freule und hatte so auch einen beträchtlichen Wachstumsrückstand. Dank der Bemühungen von Henny besserte sich sein Zustand schnell. Weiterhin besorgte sich Tycho ab und zu selbst einige Extras, indem er z. B. Meisenknödel aus den Bäumen holte und verputzte - als echter Afghane vertrug er das Extra-Essen natürlich gut... Sein Pflegebruder Joep brachte Tycho auch noch ein paar nützliche Fertigkeiten bei und als wir dachten, jetzt könnte er in ein endgültiges Zuhause umziehen, riefen genau die richtigen Leute an. Menschen mit Afghanen-Erfahrung, mit Zeit und Geduld. Am Tag, an dem das Kennen lernen stattfinden sollte, hatte es für niederländische Verhältnisse viel geschneit und angesichts des großen Abstands zwischen dem Wohnort der neuen Besitzer und dem Aufenthaltsort von Tycho gingen wir davon aus, dass wir den Termin verschieben müssten. Aber das kam nicht in Frage. Die Woche zuvor war die komplette "Aussteuer" für Tycho angeschafft worden und der Wunsch, Tycho in die Arme zu schließen, ließ sich durch ein wenig Schnee nicht verdrängen. Wir brauchen nicht zu beschreiben, wie das Kennen lernen verlief; schauen Sie sich bitte das Foto an! Tycho sieht mit John und Liesbeth einem herrlichen Leben entgegen mit Campingferien und Wandertouren als Höhepunkte.

Oshin

Afghaanse windhond
Oshin ist einer der vielen kurzhaarigen Rennafghanen, die auf der Suche nach einem neuen Zuhause in der letzten Zeit einen Zwischenstopp bei Voordewindhond machten. Und ungeachtet ihrer Jugend und ihres problemlosen Charakters verlief die Vermittlung, wie zu erwarten, nicht allzu flott. Aber Geduld zahlt sich aus und eines Tages war es doch soweit. Die Anrufer waren zunächst an Aryana interessiert, auch eine relativ haarlose Afghanen-Dame. Sie besaßen bereits einen Afghanen, mit viel Fell, und hatten nichts gegen einen Afghanen ohne üppige Fellpracht. Dafür kann sie selbst nichts, fanden sie, und sie braucht ein gutes Zuhause. Es wurde ein Treffen vereinbart und Pennie, die Afghanin der Familie, war natürlich dabei. Pennie und Aryana interessierten sich zwar füreinander, betrachteten sich aber doch mit Argwohn. Denk' bloß nicht, dass Du Dich als mein Chef aufspielen kannst, Schwester... Doch im "Dierencentrum Friesland" befand sich ja noch Oshin, eine blondere Ausgabe von Aryana, und die suchte auch noch ein Zuhause und vielleicht passte sie besser zu Pennie? Oshin war es in ihrem ursprünglichen Zuhause schon gewohnt, die zweite Geige zu spielen, also war diese Rollenverteilung für sie und Pennie ideal. Es wurde ausgiebig auf einer Wiese gespielt und später noch ein Spaziergang an der Leine unternommen. Der Entschluss war gefallen: Oshin. Oshin, die jetzt Issah heißt, macht sich fantastisch und gehört schon richtig zur Familie. Viel Glück, Issah!

Annie

Afghaanse windhond
Annie war ein ganz besonderer Hund; auf der einen Seite so klein und zart wie eine Schneeflocke und auf der anderen Seite ein unglaublich mutiges Kerlchen. Sie gehörte zur letzten Gruppe der Welpen des Animal Hoarders und war in einem schlechten Zustand. Im "Dierencentrum Friesland" kam sie, zusammen mit ihren Brüdern, erst ein wenig zu Kräften und lernte in einem unglaublichen Tempo, was es bedeutet, ein kleiner Afghane zu sein. Nach kurzer Zeit in ihrer Pflegefamilie, wo sie sich mühelos gegen zwei riesige Dänische Doggen behauptete, kam sie wieder zurück in das "Dierencentrum". Dorthin kamen eines Tages zwei Menschen aus dem Süden der Niederlande, um nach einer Afghanenhündin als Gesellschaft für ihre Afghanin Pennie zu schauen. Oh, warten Sie, den Namen haben Sie doch gerade gelesen! Das stimmt. Während des Fertigstellens der Papiere für Oshin war plötzlich die Tür aufgegangen und im Kielwasser von Egon war Annie hereinspaziert. Sie wollte auch einmal nachsehen, was dort alles passierte, und vor allem, was dort für Menschen saßen...Na ja, wer kann einem so kleinen, netten Hund widerstehen? Ohs und Ahs erfüllten den Raum. Ja, für diesen Hund suchen wir auch noch ein neues Zuhause und sind im Gespräch mit eventuellen neuen Besitzern... Nachdem Stephan und Bea Pennie und Oshin in das Auto geladen hatten, war Bea noch einmal zurückgekommen und hatte gesagt, wenn es nun nicht klappen sollte mit den neuen Besitzern, dann möchten wir sie gerne bekommen. Eine Zukunftsahnung? Es wurde in der Tat nichts mit den neuen Menschen für Annie und nach einigen Telefonaten beschlossen wir, mit Bea und Stephan zu sprechen. Und mit Erfolg! Am folgenden Tag fuhren sie wieder aus dem tiefsten Süden in den hohen Norden und schlossen Annie in ihre Arme. Pennie hat jetzt viel zu tun, denn sie führt Regie bei zwei Afghanen, aber die Rolle des Regisseurs gefällt ihr sehr gut! Viel Glück alle zusammen!

Niro

niro
Niro wurde abgegeben, weil seine Menschen keine Zeit mehr für ihn hatten. Es gab wirklich nichts an Niro auszusetzen: lieb zu Menschen und Hunden, einfach im Umgang und eigentlich sehr gehorsam. Sein Gebiss war kurz zuvor saniert worden, dabei waren einige Zähne gezogen worden, wodurch seine Zunge schon mal aus der Schnauze hing, aber das ließ ihn eigentlich noch rührender aussehen. Nun ist ein neunjähriger Greyhound nicht einfach zu vermitteln und das Interesse an ihm war dann auch eher mäßig.

Wir waren zwischenzeitlich in Kontakt mit Mirjam, die so gern einen Whippet haben wollte, oder eigentlich nur einen Kameraden. Die vorhandenen Whippets waren aus diversen Gründen nicht geeignet für Mirjam, aber Niro sehr wohl. Zumindest fanden wir das. Mirjam war davon weniger überzeugt. Er ist zwar sehr lieb, aber so groß, sagte sie jedes Mal. Worauf wir jedes Mal wieder sagten: dafür kann er nichts und alles ist relativ, innerhalb kürzester Zeit hat man sich an seine Größe gewöhnt. Letztendlich gab Mirjam nach und nahm Niro mit "Aber nur, um zu schauen, ob es geht". Ja, ja, antworteten wir. Probieren Sie es nur aus. Und Sie werden es schon ahnen: Niro hielt sich nicht zurück und zeigte ständig auf seine eigene ruhige Weise, wie glücklich er mit Mirjam war und wie schön das Leben mit ihr war. Und auch wenn sie mal weg und er allein bleiben musste, war das keine große Sache; er legte sich einfach auf sein (oder ihr) Bett und wartete brav, bis sie zurückkam. Inzwischen kann es sich Mirjam kaum mehr vorstellen, wie es ohne Niro, der nun Tobias heißt, wäre. Auf jeden Fall weniger schön!

Mirjam und Tobias, wir sind stolz auf Euch. Viel Glück und kommt vor allem oft zum Wandern nach Kootwijk.

Gavroche

niro
Gavroche war ein junger Whippet, der mit den vielen Afghanen aus Frankreich mitgekommen war. Wir glaubten, dass wir für ihn geeignete Menschen hätten und setzten ihn deshalb nicht auf die Website. Aber so geeignet schienen diese Menschen doch auch wieder nicht zu sein und die ganze Sache wurde abgeblasen. Also doch Fotos machen und einen Text verfassen und dann ab auf die Site. Fotos zu machen, war schwierig, denn obwohl Gavroche ein fröhlicher und unternehmungslustiger junger Hund war, wollte er von einer Kamera nichts wissen. Er stand nie oder kaum still und selbst, wenn er einmal still stand, schien er auf dem Foto immer ängstlich zu schauen. Und ängstlich ist ungefähr das Letzte, was er ist. Gavroche ist ein unglaublich fröhlicher Hund, der eigentlich vor nichts Angst hat. Kurzum, er blieb eine Zeitlang im "Dierencentrum Friesland" und bekam allmählich etwas mehr Fleisch auf die Rippen. Und eines guten Tages kam doch ein Anruf von jemandem, der einen Whippet suchte. Der eigene Whippet war inzwischen 16 Jahre alt und es sah so aus, dass er nicht mehr lange leben würde. Wir sprachen miteinander über Antonio und noch einen anderen Whippet, der aus privaten Gründen nicht auf der Website war - beides ältere Herren, die allmählich doch einmal ein eigenes Zuhause verdienten. Es gab ein ausgiebiges Kennen lernen und einen Spaziergang, aber da kam Gavroche plötzlich um die Ecke getobt. Und ja, das war natürlich ganz etwas anderes! Ein toller, junger, unproblematischer Hund...

Nach langwieriger Beratung mit der Heimatfront fiel die Wahl letztendlich auf Gavroche. Und weil der natürlich ebenso wie die anderen Windhunde von Voordewindhond ein gutes Zuhause verdient, war das für uns kein Problem. (Was übrigens nicht bedeutet, dass es nicht doch sehr schön wäre, wenn sich nette Menschen für Antonio und den "Mystery-Whippet" melden würden). Gavroche wurde nach einigen Tagen abgeholt und die Berichte, die uns erreichen, sind sehr erfreulich. Niro, so heißt er jetzt, hat sich sehr gut eingewöhnt und ist ein einzigartiger Schatz. Er hat wohl manchmal seine eigenen Vorstellungen und dann kümmert es ihn wenig, was seine Menschen von solchen Ideen halten. Seine Abneigung zu Kameras ist geblieben und auch Loes gelingt es nicht, ein Foto von ihm zu machen, auf dem er einfach glücklich und entspannt schaut. Aber glauben Sie uns bitte, er ist wirklich ein fröhlicher Hund. Niro, wir hoffen, dass Du ein langes und glückliches Leben hast und übrigens ... Deine Ohren hast Du nicht allein zur Zierde!

Platini

Platini
Es wird schon mal gesagt, dass Hunde sich ihr Herrchen aussuchen. Wenn Sie an dieser Volksweisheit zweifeln, lassen Sie sich die Geschichte von Platini erzählen. Platini war auch ein Hund des Animal Hoarders aus Frankreich. Als wir ihn an dem fürchterlich kalten und nassen Tag Ende Dezember zum ersten Mal sahen, war er in einem erbärmlichen Zustand: er war sehr mager und außerdem lahmte er auch noch. Der Verfasser dieses Textes kann aus erster Hand bezeugen, dass das kleine, platinblonde Kerlchen beim allerersten Anblick von Martine so schnell er konnte zu ihr hinkte und sich mit seinem kleinen Hintern genau vor sie setzte. Pfötchen stramm nach vorn, Schnäuzchen in die Höhe. Hier bin ich, toll, dass Du auch da bist, nimm` mich mit.

Und tatsächlich, er war einer der Hunde, die am folgenden Tag abgeholt werden konnten. Die Kleinen stiegen ins Auto von Martine und Egon und der damals noch namenlose Hund hatte innerhalb kürzester Zeit den allerbesten Platz erobert, nämlich auf dem Schoß, und denken Sie ja nicht, dass er diesen Platz wieder geräumt hat. Dies war der Beginn einer langen und wohldurchdachten Kampagne. Platini war entschlossen, bei Martine zu bleiben und daran begann er zu arbeiten. Und wie! Er zog alle Register! Uns fiel auf, dass Martine immer begeisterter von dem kleinen Kerlchen erzählte. Er schien auch gewisse Privilegien zu genießen, so wie einen eigenen Stuhl im Büro von Martine, genau gegenüber von ihrem Schreibtisch, so dass er sie keinen Augenblick aus den Augen lassen brauchte. Sollte sie dann doch stolpern über diesen kleinen, haarigen Strategen? Nein, nein, versicherte sie uns wieder und wieder. Er muss noch ein bisschen kräftiger werden und dann kann er auf die Website. Nun, haben Sie ihn dort gesehen? Wir nicht. Und sagen Sie selbst, wenn ein Hund so deutlich seine Vorliebe zeigt, dann können wir als Menschen uns doch nicht darüber hinwegsetzen, oder? Was wir alle also schon lange wissen, geschah. Platini blieb bei Martine und Egon. Für immer. Selbst Marek, der doch nicht der einfachste Hund ist, hat keine Einwände gegen Platini, der nun Budha heißt.

Budha, herzlichen Glückwunsch zu Deinem errungenen Erfolg. Mach weiter so! Wir hoffen, Dich noch oft in Kootwijk zu sehen!

Paola

Afghaanse windhond
Paola war einer der fünf Rennafghanen, die im Oktober bei Voordewindhond landeten. Paola hatte zwei Mammatumore zu haben, was ihre Chancen auf ein neues Zuhause natürlich gewaltig verringerte. Aber Wunder gibt es bekanntlich immer wieder. Laurette, die Ende letzten Jahres Begum, die Schwester von Paola, aufgenommen hatte, meldete sich wieder bei uns. Zunächst natürlich, um zu erzählen, dass es Begum stetig besser ginge, aber auch um mitzuteilen, dass Paola bei ihr willkommen wäre, sollte sich niemand für sie melden. Nun, besser konnte Paola es nicht treffen und wir verabredeten uns in einem abgelegenen Industriegebiet im Süden von Limburg. Leider waren wir in einen Unfall auf der A2 verwickelt, als ein Auto nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und auf unser Auto auffuhr. Glücklicherweise niemand verletzt, aber doch sehr ärgerlich. Beide Autos konnten noch fahren und wir hatten nun einmal eine Verabredung, also fuhren wir mannhaft weiter. Das Auto gab immer seltsamere Geräusche von sich und wir hatten uns entschlossen, doch besser erst eine Autowerkstatt aufzusuchen, nachdem wir Paola abgeliefert hatten. Aber siehe da: in dem Industriegebiet war ein Büro des ANWB (Allgemeiner Niederländischer Automobilklub)! Ein überaus netter Angestellter rief sofort einen Monteur. Der machte sich an die Arbeit, wir übergaben Paola an Laurette, die nach einem kurzen Spaziergang die Hintertür ihres Autos öffnete und vorhatte, Paola zum Einsteigen zu animieren. Das war nicht mehr nötig, sie saß schon drinnen. Mit einem tiefen Seufzer legte sie sich hin, mit einem Ausdruck von "Türen schließen, abfahren!" auf ihrem Gesicht.

Wir hoffen, dass Paola, die jetzt Eefje heißt, noch ein paar schöne Jahre bei Laurette und ihren drei Mädchen verleben kann.

Radjah

Radjah
Während Radjah noch brav bei seinem ursprünglichen Besitzer saß, wir ihn aber schon auf unserer Website platziert hatten, meldete sich eine Frau, die zunächst nur sagte, dass sie "ihren Hund bei uns gefunden hätte". Das erzählte sie in verschiedenen Variationen, aber nach einigen Nachfragen kamen wir dahinter, dass es sich um Radjah handelte! Im Laufe des Gesprächs kam heraus, dass wir es mit echten Afghanenliebhabern zu tun hatten, die außerdem offensichtlich über eine Portion Geduld zu verfügen schienen, als klar wurde, dass Radjah noch in Frankreich war.

Wir holten Radjah zwischen Weihnachten und Neujahr ab. Es war so gedacht, dass wir Radjah direkt bei seinen neuen Menschen abliefern wollten. Wir hatten Radjah seit Ende November nicht mehr gesehen und stellten fest, dass sich sein Zustand sicher nicht verbessert hatte. Während der Fahrt in die Niederlande hustete er ständig in einer Art und Weise, die uns vermuten ließ, dass etwas nicht in Ordnung war. Und so schoben wir die Abgabe von Radjah auf, bis er vom Tierarzt untersucht werden konnte. Der gab aber nach einigen Tagen sein "Okay" und direkt nach unserem Anruf setzten sich Anita und Rens in ihr Auto und fuhren nach Friesland. Und es war tatsächlich Liebe auf den ersten Blick. Mehr kann man dazu einfach nicht sagen. Radjah, das große, magere, kahle Skelett, entwickelt sich fantastisch. Er kommt wunderbar mit dem quirligen Jack Russel Terrier zurecht. Essen klauen kann er wie kein Zweiter, aber welcher Afghane ist dazu nicht imstande, nicht wahr? Radjah, wir wünschen Dir viel Glück und alles Liebe!

Myrthe

Whippet
Myrthe kam zusammen mit ihrer Freundin Maja zu uns. Für Myrthe hatten wir sofort einen guten Platz gefunden bei jemandem, der schon einen Whippet von uns besaß. Und nichts wies darauf hin, dass das nicht klappen sollte. Im Gegenteil! Bart hatte mit seinem ersten Whippet nun auch nicht gerade den einfachsten Hund bekommen und er hatte, mit einiger Hilfe aus der Ferne, alle vorhanden Probleme in den Griff bekommen. Aber manchmal gibt es Dinge, gegen die man machtlos ist. Myrthe wollte nicht alleine bleiben. Oder besser gesagt: nicht länger als ein oder zwei Stunden. Aber der Arbeitgeber von Bart meinte, ein Arbeitstag von zwei Stunden sei doch zu wenig. Bart versuchte alles; er installierte sogar eine Kamera. Wir haben allesamt mit Grausen dem unglaublichen Gejaule zugehört, das aus der niedlichen Myrthe ertönte. Dazu kam noch, dass auch Vito nach einiger Zeit dachte: Komm', ich mache auch mit. Nach drei Monaten Kampf fiel dann doch der Beschluss: Es geht nicht. Myrthe kam zurück, erschien auf der Website und das Warten begann. Wir waren sehr erstaunt, dass es so lange dauerte, bis sich jemand für sie interessierte, aber unsere Geduld wurde belohnt: Myrthe ist bei einer jungen Familie eingezogen, die - Sie dürfen dreimal raten, ja tatsächlich - bereits einen Hund von uns besitzt. Myrthe und Kenzie verstehen sich prächtig und leben gern zusammen, und zum Glück für Myrthe, die wieder einfach Donna heißt, braucht sie nicht allein zu bleiben.

Beertje

Bono
Beertje kam zusammen mit einem Rudelgenossen zu Voordewindhond, weil es in dem größeren Rudel, zu dem sie gehörten, in einem unbewachten Augenblick zu einem Streit mit ziemlich heftigen Folgen kam. Weil niemand den Vorfall beobachtet hatte, konnte man keine Aussagen treffen über den Auslöser des Streites oder was nun genau passiert war. Auf jeden Fall haben wir das Verhalten der beiden Herren erst einmal genau studiert. Aber nichts wies darauf hin, dass wir es hier mit zwei unverbesserlichen Raufbolden zu tun hätten. Also begannen wir mit der Suche nach neuen Besitzern. Das zog sich etwas länger hin, aber eines schönen Tages kam eine vielversprechende E-Mail. Es wurde fleißig hin- und hertelefoniert, es wurden Informationen ausgetauscht, Vorschläge besprochen und danach machten wir ein Treffen aus. Das Kennen lernen verlief prächtig. Beertje war auf jeden Fall begeistert von seinem potentiellen neuen Besitzer und dessen Tochter. Aber im Rahmen von "Erst denken, dann handeln" fuhren sie wieder nach Hause, ohne Beertje. Erst noch einmal darüber nachdenken und vor allen Dingen erst den Gasthund zurück in sein eigenes Zuhause bringen. Schon nach kurzer Zeit erhielten wir eine Mail mit den befreienden Worten: "Ich habe jetzt die Zeit und den Raum, um für Beertje zu sorgen und ihm für den Rest seines Lebens ein warmes Plätzchen zu bieten". Und so fand auf dem "Zand" in Kootwijk die übergabe statt. Es war schön zu sehen, wie Beertje, der nun als Bono durchs Leben geht, nicht nur Bert wiedererkannte, sondern auch von selbst immer wieder zu ihm zurück kam, um danach wieder mit hoher Geschwindigkeit mit anderen Hunden über den "Zand" zu jagen. Bert und Bono: Wir hoffen, Euch noch oft zu sehen!

Femke

Femke
Femke war einer der drei Barsois aus dem großen französischen Rudel. Am Morgen des Abholtermins rappelte sie sich hoch und stieg in einem flinken Tempo in eines der bereitgestellten Autos. Sie begann sich hinzulegen, drehte sich noch ein bisschen und wir haben auf dem ganzen langen Weg keinen Laut mehr von ihr vernommen. Im "Dierencentrum Friesland", wo sie untergebracht war, zeigte sich schnell, dass Femke ein besonders netter, freundlicher Barsoi war, der sehr gut mit Menschen und Hunden zu Recht kam. Es schien uns dann auch wahrscheinlich, dass sie nicht so lange auf einen neuen Platz würden warten müssen. Und das war auch so. Noch keine drei Wochen nach der langen Reise in den hohen Norden hatten wir ein vielversprechendes Gespräch mit einem windhunderfahrenen Besitzer eines Saluki. Es wurde ein Besuch vereinbart und wenn es nach Femke gegangen wäre, wäre sie sofort ins Auto gesprungen. Das ging aber nicht, weil in der neuen Familie noch eine Geburtstagsfeier im großen Stil auf dem Programm stand. Und damit sogleich ein neues Familienmitglied konfrontieren? Aber das letzte Festtagsgetöse war noch kaum verstummt, als schon eine weitere Fahrt nach Friesland unternommen wurde. Femke wurde inzwischen umgetauft in Devouschka, was doch deutlich russischer klingt als Femke! Devouschka lebt prima mit der anwesenden Saluki-Hündin zusammen und zusammen haben sie auch schon eine Runde auf dem Kootwijkerzand gedreht. Wir können davon ausgehen, dass Devouschka ihren Platz gefunden hat!

Kiki

Kiki
IIm Jahr 2011 hatten wir es in zunehmendem Maße mit Besitzern zu tun, die mehrere Hunde gleichzeitig an uns abgaben. Kiki war eine aus einer Gruppe von fünf sogenannten "Rennafghanen", die alle gleichzeitig in Pflege genommen wurden. Die sehr verfilzten Afghanen wurden geschoren, die anderen konnten noch so in die richtige Fasson gebracht werden. Und nun hieß es abwarten. Da ziemlich Stimmung gemacht wurden gegen sogenannte "Rennafghanen", hatten wir uns auf eine sehr lange Wartezeit eingerichtet. Aber siehe da, eine eingefleischte Afghanenfamilie meldete sich bei einem Mitarbeiter von Voordewindhond, der zufällig - wie auch immer, Zufall existiert nicht, meinten sie - Kiki in Pflege hatte. Es kam zu einem netten Gespräch zwischen zwei Afghanenliebhabern, die einander Geschichten über die Sturheit von Afghanen erzählten und über die lieben Eigenschaften ihrer vorherigen Afghanen. Aber, fragte die Frau von Voordewindhond, doch ein wenig besorgt Verstehen Sie, dass es sich um einen Afghanen mit wenig Haar handelt? Die Antwort war deutlich: Jawohl, aber das macht doch nichts, oder? Der Rest ist Geschichte. Die Familie sprang ins Auto, fuhr nach Hilversum, lernte Kiki kennen und fuhr wieder nach Noord-Holland zurück, mit Kiki.

Kiki heißt inzwischen Luna und ist vollständig in ihre neue Familie integriert. Sie hat schon gezeigt, dass sie sehr gut ist im Essenstehlen - was für eine überraschung! Die Familie muss alle essbaren Dinge also hoch genug oder hinter Schloss und Riegel aufbewahren. Wir wünschen Luna, Willem und Greet noch viel Glück miteinander!

Zu unserer großen Freude ist Willem ein fantastischer Fotograf, der das Wesen von Luna gut mit der Kamera einfangen kann. Schauen Sie einfach mal! dtfoto

Gabrielle

Gabrielle
Das fünfköpfige Afghanenrudel bestand aus drei älteren von 10 Jahren, einem von sieben Jahren und einer jüngeren Hündin (Kiki, siehe oben). Vor allem die älteren machten uns Sorgen, denn sie waren nicht nur unerwünschte Rennafghanen, sondern hatten auch die meiste Lebenszeit schon hinter sich. Gabrielle war so eine ältere Dame. Unser Mitarbeiter in Frankreich hatte einen guten Draht zu Gabrielle und da wir im November sowieso nach Frankreich mussten, fassten wir den Plan, Gabrielle zu unserer Frau in Frankreich in Pflege zu geben. Und Gabrielle machte unglaubliche Fortschritte in ihrer Pflegefamilie; sie ließ sich anleinen, lernte unglaublich schnell, stubenrein zu werden, und konnte schon nach nur zwei Wochen unangeleint mit den anderen beiden Salukis im Wald rennen. Es gab aber ein großes, unlösbares Problem: Gabrielle hasst (gäbe es noch ein stärkeres Wort, würden wir es benutzen) Katzen. Und sie war auch noch sehr erfinderisch in der Art und Weise, wie sie der einen oder anderen Katze einen gehörigen Schrecken einjagen konnte. Kurzum, sechs Wochen lang wurde versucht, sie auf andere Gedanken zu bringen, aber das Problem schien immer größer zu werden. Dann kam die Rettung, zunächst in Form einer E-Mail. Eine freundliche Frau schrieb, dass sie und ihre zwei Afghanendamen gerne etwas für eine ältere Afghanendame tun würden. Die üblichen Telefonate folgten, wobei auch noch fleißig zwischen der potentiellen neuen Besitzerin und der Pflegemutter in Frankreich telefoniert wurde. Da wir Ende Dezember nach Frankreich mussten, nahmen wir Begum - Gabrielle war nur ein Pseudonym - wieder mit und lieferten sie auf dem Rückweg bei Laurette und ihren Damen ab. Auch hier hat Begum sich angesichts ihrer bisherigen Geschichte schnell eingelebt. Wir hoffen, dass Laurette, Wauke, Bieke und Begum noch ein paar schöne Jahre miteinander haben! Und wir möchten uns ausdrücklich bei Laurette bedanken, dass sie sich, genauso wie die neuen Menschen von Kiki, nicht aus der Ruhe bringen lässt durch Diskussionen über "falsche Afghanen", sondern der Meinung ist, dass es diese Hunde nun einmal gibt und sie ein gutes Zuhause verdienen, Haare hin oder her!

Lobke

Lobke
Nein, Sie sind nicht vergesslich. Lobke war auf unserer Website nicht zu finden. Ihre Vermittlung ging so schnell vonstatten, dass wir keine Zeit für eine Veröffentlichung hatten. Aber wenn Sie sich die Fotos von unserem Spaziergang am 14. Januar ansehen, dann werden Sie ihr dort begegnen. Lobke ist noch sehr jung, aber ihr Start ins Leben war nicht rosig. Sie kam mit dreizehn Wochen zu uns und hatte schon zwei Besitzer gehabt. Ihr letzter Besitzer hatte sie auf der Internetplattform "Marktplaats" entdeckt und sie aus Mitleid gekauft. Aber einmal angekommen, schien sie nicht stubenrein und zudem ein wenig hyperaktiv zu sein. Daraus resultierten doch zu viele Probleme und so landete Lobke bei uns. Und manchmal passieren die Dinge schnell: Lobke war zwei Tage auf unserer Pflegestelle und schon zeigte sich der perfekte neue Besitzer. Sie teilt ihr Leben nun mit zwei Jack-Russell-Terriern - und ein paar Menschen natürlich! Viel Glück Lobke!

Rafi

Lodewijk
Bei manchen Dingen weiß man einfach von vornherein, dass sie passieren werden, auch wenn man sie zu verhindern sucht. So war es mit Rafi, auch Sonnenkönig oder Lodewijk genannt. Lodewijk war der erste von drei Hunden, der aus dem großen Windhundrudel Ende 2011 kam. Er kam zunächst, vollkommen verfilzt, völlig unerzogen und ziemlich ängstlich auf eine Pflegestelle, wo ihm sein Pflegevater zunächst das Vertrauen in Menschen zurückgab, ihn an das Tragen eines Halsbandes und an das Laufen an der Leine gewöhnte und ihn schließlich von seinem verfilzten Fell befreite. Danach kam er auf eine Pflegestelle in den Niederlanden, wo er in sehr kurzer Zeit große Fortschritte machte.

Leider brach sich seine Pflegemutter bei einem Sturz die Schulter. Also kam Rafi zu einem Mitglied von Voordewindhond, genau zu dem, der bei dem ersten Anblick dieses Hundes hoffnungs- und rettungslos sein Herz verloren hatte. Aber ein weiterer Hund war nicht vorgesehen und so wartete er auf den geeigneten Kandidaten für den Hund. Aber der tauchte nicht auf. Außerdem war der Sonnenkönig auch bestimmt kein einfacher Hund. Andere Menschen sind ihm zumindest suspekt, aber meistens findet er sie unheimlich. Und wenn sie ihm sehr unheimlich sind, dann knurrt er. Auch andere Verhaltensweisen fielen auf: ins Bett pinkeln, auf dem Schreibtisch stehen, das Weihnachtsessen vorab und ungefragt aufessen, über den Gartenzaun springen, den Weihnachtsschmuck in Unordnung bringen, Pfannen mit Inhalt vom Herd schmeißen, all das gehört zu seinem Repertoire.

Aber was man im Blut hat, lässt sich nicht verleugnen - schon gar nicht bei Windhunden. Und so zog der Sonnenkönig als erster Hund im Jahr 2012 in sein neues Zuhause.

Qadir

Qadir
Qadir ist ein sehr aufgeweckter, fröhlicher und freundlicher Afghanenknirps. Das war nicht immer so, denn sein Start ins Leben war denkbar schlecht. Als Bashir kam er daher erst ein paar Wochen in Pflege zu einer gestandenen Afghanen-Frau, die zusammen mit dem anwesenden Afghanen-Rüden in kurzer Zeit aus dem Häufchen Elend ein selbstbewusstes Kerlchen machte. In der Zwischenzeit hatte sich eine junge Familie gemeldet mit dem Wunsch nach einem Afghanen. Die Wahl war eigentlich auf Suzanne, eine unserer erwachsenen Afghanen-Hündinnen, gefallen. Die Vermittler von Voordewindhond hatten in Gesprächen einen guten Eindruck von der Familie bekommen und waren der Ansicht Na, ja, irgendwann muss man doch mit seinem ersten Afghanen beginnen. Und doch waren Zweifel geblieben, nicht in bezug auf die Familie, im Gegenteil, aber in bezug auf die Kombination Suzanne und diese junge Familie. Aber die Lösung bot sich in Form von Bashir an. Bashir war noch völlig unbedarft, eine Art unbeschriebenes Blatt, und sollte gut aufwachsen können mit den vier Söhnen der Familie. Und so hielt Bashir an einem kalten Dezembertag seinen Einzug. Und was für einen Einzug! Alles war bis ins Kleinste vorbereitet für die Ankunft des neuen Familienmitgliedes.

Qadir, so wurde er getauft, entwickelt sich vortrefflich. Er hat viel Freilauf und spielt dann mit allen möglichen anderen Hunden. Dass er dabei einmal in einen Ententeich gefallen ist, sei nur nebenbei erwähnt. Qadir fand den Fahrradanhänger zunächst natürlich etwas seltsam, aber Beharrlichkeit führt zum Erfolg und er hat dann auch schnell begriffen, dass eine Fahrt im Anhänger immer zu einem tollen Ausflug führt und so wurde Qadir in kürzester Zeit zu einem wahren Fahrradanhänger-Fan.

Und dann ist auch noch etwas Tolles passiert. Die Schule der Söhne hatte einen "Wer hat den schönsten und liebsten Hund"-Wettstreit organisiert. Diesen Wettbewerb hat Qadir glanzvoll gewonnen. Und, sagen Sie selbst, doch mit Recht, oder?

Remi

Remi
Auch Remi hat es gut getroffen! Seine Menschen hatten ihn auf unserer Website gesehen und alle vier hatten ihn ausgesucht. Wir meckern zwar schon mal über Menschen, die plötzlich einen Hund haben möchten und schon absagen, wenn sie hören, dass der Hund eine Stunde Fahrzeit von ihnen weg ist. Aber dann gibt es plötzlich Menschen, die aus einem anderen Holz geschnitzt sind. Die zukünftigen Eltern von Remi wollten zunächst mit ihren beiden Töchtern kommen, um den Hund kennen zu lernen, und unternahmen die in den Niederlanden längst mögliche Reise: aus dem äußersten Süden von Limburg nach Friesland.

Das Treffen verlief vortrefflich. Remi war nicht wegzubekommen von seiner neuen Familie. Aber... die fuhr zunächst wieder zurück nach Limburg, gut nachdenken und dann zu Hause alles vorbereiten, Korb, Futter, Halsband, Leine und so weiter. Das nahm einige Tage in Anspruch, aber dann war der große Tag gekommen. Um 9 Uhr morgens standen sie alle vier vor der Tür des "Dierencentrum Friesland". "Wir saßen schon um 5 Uhr im Auto!" rief die eine Tochter. "Ja, sagte die andere, und wir haben von unseren Stofftieren eines für Remi ausgesucht." Sie mögen sich jetzt fragen, warum jemand um Gottes willen im Winter um 5 Uhr morgens so eine Fahrt unternimmt: das war so beschlossen worden, weil Remi dann zumindest noch bei Tageslicht sein neues Zuhause und die Umgebung erkunden konnte.

Sie haben es schnell verstanden: Remi hat seinen Platz gefunden! Wir wünschen ihm und seinen Menschen noch viele glückliche Jahre miteinander.

Leroy

Whippet
Für Leroy suchten wir ein neues Zuhause, weil sich im Leben seines Besitzers einige Veränderungen ergeben hatten, wodurch Leroy 5 Tage in der Woche viel zu lange allein bleiben musste. Es war nicht so, dass Leroy dagegen protestierte durch beispielsweise Heulen oder Dinge zerstören - das Letztere tut man als Zehnjähriger auch nicht mehr -, aber der Besitzer fand es einfach nicht gut für einen Hund, so lange allein zu sein.

Ein paar Tage vor Weihnachten klingelte das Telefon; jemand, der einen Greyhound und einen alten Whippet besessen hatte und dessen Greyhound vor kurzer Zeit verstorben war. Das hatte zur Folge gehabt, dass der übrig gebliebene Whippet sehr unglücklich war und begonnen hatte, zu bellen, zu heulen und zu winseln, wenn er allein war. Ob Leroy wohl ein guter Partner für Spike sein könnte? Wir verabredeten uns bei Leroy, der eigentlich Rocky heißt, einen Tag vor Weihnachten. Die Begegnung zwischen den beiden Whippet-Herren verlief erfolgreich und wir gingen ein Stück am Kanal spazieren. Nach dem Spaziergang ging Rocky mit in sein neues Zuhause. Rocky und Spike finden das toll und bleiben brüderlich brav einige Zeit allein, ohne dass Spike jault. Viel Freude noch, Ihr Drei!

Vishnu

Vishnu
Als Vishnu und sein Bruder im Juni bei uns eintrafen, dachten wir, dass wir die beiden schnell würden vermitteln können. Aber die Annahme war falsch. Unklar ist warum, aber es meldete sich nahezu niemand für diesen schönen Rüden. Bis im Dezember das Telefon klingelte; ein netter Mann, der früher schon Afghanen hatte. Nach einigen Gesprächen verabredeten wir uns zu einem Spaziergang. Die Familie hatte ein Auge auf Vishnu geworfen und obwohl auch Aarash mitgekommen war, war die Wahl getroffen. Nicht allein durch die Familie, sondern auch durch den Hund. Vishnu lief ab und zu etwas weiter weg, kam dann aber immer wieder zurück, um nach seinen neuen Menschen zu schauen, und während der Zeit, die er angeleint lief, verhielt er sich vorbildlich.

Inzwischen lebt Vishnu schon einige Zeit in seiner neuen Umgebung. Weil zu einem neuen Leben auch meistens ein neuer Name gehört, läuft er fortan als Samoer durchs Leben. Die neuen Eltern und der Sohn der Familie werden mit ihm noch arbeiten müssen, aber wir vertrauen fest darauf, dass er sich mit der entsprechenden Umerziehung zu einem würdigen Vertreter seiner Rasse entwickeln wird. Samoer: Tu Dein Bestes. Du hast es nicht besser treffen können!

Baariq

Najeeb
Baariq ist ein wunderschöner Sloughi, der ein nicht so schönes Leben hinter sich hat. Aber das hat sich verändert. Wir übernahmen ihn im Sommer 2011 und brachten ihn erst im "Dierencentrum Friesland" unter. Dort gefiel es Baariq überhaupt nicht. Es spielte keine Rolle, was sich die Mitarbeiter für ihn ausdachten, er fand es nicht toll und machte das auch sehr deutlich. Rettung kam in der Form eines Mitarbeiters von Voordewindhond, der spontan anbot, ihn bei sich zu Hause aufzunehmen. Nun, das war eine erheblich bessere Lösung, fand Baariq. Alles erste Sahne: herrliche Spaziergänge, tolle Freundinnen und eine fantastische Pflegemutter. Und die Katzen, die waren auch ganz okay. Für Baariq konnte das Leben eigentlich nicht besser sein. Wir schrieben schöne Texte über ihn auf unserer Website, fügten schöne Fotos bei, aber niemand hatte Interesse an Baariq, auch Najeeb genannt.

Bis eine nette junge Frau sich meldete. Wir sprachen viel mit ihr und im Oktober war es soweit: Baariq zog in sein neues Zuhause. Dachten wir, nicht so aber Najeeb. Obwohl er friedlich mit den Katzen auf seiner Pflegestelle zusammengelebt hatte, verwandelte er sich in einen Katzenhasser erster Güte beim Anblick der Katze in seinem neuen Zuhause. Er terrorisierte die Katze nahezu. Nun, Sie werden es verstanden haben. Das ging so nicht, also kam Najeeb, vollkommen zufrieden, wieder zurück.

Aber Baariq sollte ja nicht auf seiner Pflegestelle bleiben und es wurde nun doch wirklich Zeit, dass er ein eigenes Zuhause bekommen sollte. Außerdem hatte sich seine Pflegemutter am Knie verletzt, so dass eine baldige Vermittlung nötig war.

Letztlich kam die Rettung aus Tilburg: dort wohnten zwei sehr nette, sehr erfahrene Windhundmenschen, die schon früher ältere Hunde aufgenommen hatten. Wir riefen sie an, beschrieben die Situation und innerhalb von 10 Minuten wurden wir zurückgerufen mit der Nachricht "Es ist gut, lasst ihn mal kommen". Gelegentlich gibt es ein kleines Scharmützel zwischen einer der beiden dort lebenden Saluki-Damen und Najeeb, aber es läuft doch so gut, dass er seine letzten Jahre in Tilburg verbringen darf. Francois und Ans: wir freuen uns sehr, dass es Menschen wie Euch gibt!

Marianne

Marianne
Kurze Zeit, nachdem wir unseren Notruf Sturmflut gesendet hatten, meldete sich eine gestandene Afghanen-Liebhaberin und sagte einfach "Ach, die Arme, die kann gerne zu mir kommen".

Und so geschah es: heute, am 5. Januar, startete Marianne, so soll sie jetzt heißen, ihre lange Autofahrt in den Süden der Niederlande. Als echter Afghane fand Marianne offensichtlich, dass Autofahren ein toller Zeitvertreib wäre, denn sie fühlte sich sehr wohl auf der langen, windgeschüttelten und regnerischen Fahrt über die A2.

Die neue Besitzerin von Marianne hatte einen Apfelkuchen gebacken, um die Ankunft des Familienzuwachses gebührend zu feiern. Nachdem die erste Begegnung von Marianne und ihrem Saluki-Bruder gut verlaufen war, tranken wir also erst einmal Kaffee und aßen Apfelkuchen. Marianne probierte zunächst das extra für sie angeschaffte weiche Kissen aus, dann ein anderes Kissen, das unter dem Tisch lag, und nach dem Verzehr von ein paar Hundekeksen wurde es Zeit, die Küche und die Waschküche zu inspizieren.

Und dann passierte das, was so unglaublich typisch für einen Afghanen ist: kaum in die Küche zurückgekehrt, stellte sich Marianne scheinbar mühelos auf ihre klapperdürren Hinterpfoten, stützte sich mit ihren Vorderpfoten auf die Arbeitsplatte und nahm einen gewaltigen Bissen von dem Apfelkuchen. Und zwar auf eine Art und Weise, wie es nur Afghanen können: geräuschlos, blitzschnell und ohne eine Spur eines schlechten Gewissens. Der Saluki-Bruder, selbst einem Diebstahl nicht abgeneigt, schaute in stiller Bewunderung zu. Sie können auf dem auf die Schnelle gemachten Foto gerade noch seinen Scheitel sehen.

So wie die meisten altgedienten Afghanenmenschen reagierte Mariannes Mutter mit einer Mischung aus Gelassenheit und Stolz. Gelassen, weil man auf verlorenem Posten steht, wenn man aus einer diebischen Afghanin die Klassenbeste machen möchte, und stolz, weil dieser Diebstahl doch die enorme Vitalität und Flexibilität der Rasse zeigt.

Nach dem Bissen aus dem Apfelkuchen wurde Marianne durch den großen Garten geführt und vor dem dort vorhandenen Teich gewarnt. Aber die Art und Weise, wie sie demonstrativ das Wasser nicht beachtete, ließ uns vermuten, dass sie uns für sehr dumm hielt, als ob sie das nicht schon längst gesehen hatte.

Marianne

Wir wünschen Marianne von dieser Stelle aus noch viel Liebe, viel Gemütlichkeit und auch viel Apfelkuchen. Und aufpassen: nicht in den Teich fallen!

Wir danken auch all den anderen Menschen sehr, die bereit waren, Marianne aufzunehmen. Vielen Dank auch an Anita und Rens, die Marianne am 4. Januar ein Stück des Weges in den Süden mitnahmen!

Babour

Afghaan
Babour ist ein Glückspilz - erst hat er nach seinem nicht sehr vielversprechenden Lebensanfang einen wunderbaren Pflegeplatz gefunden. Und dann, als sich endlich nach längerem Warten Interessenten für ihn gemeldet hatten, haben seine Pflegeeltern beschlossen, dass Babour bei ihnen bleiben soll. Er hatte so viel gelernt, sich so gut eingeführt, sogar ab und zu die älteren Windhunddamen des Hauses zum Spielen animieren können, die Katzen akzeptiert und zu guter Letzt aktiv beim Umbau des Hauses mitgewirkt, dass er einfach unentbehrlich geworden ist. Ganz insgeheim hatten wir von der Hundevermittlung vom ersten Tag an gehofft, dass es so kommen würde, aber man weiß erst nach einiger Zeit, wie sich so ein Zusammenleben mit Menschen, Hunden und Katzen gestalten wird. Aber Babour hat das gleich von Anfang an - mit tatkräftiger Hilfe seine Pflegemama natürlich - ganz prima gemacht!

Laran

Afghaan
Babour war gut untergebracht, aber was war nun mit den netten Menschen, die ihn so gern hatten haben wollen? Die waren natürlich enttäuscht, aber siehe da, manchmal geschieht dann etwas Unerwartetes. Voordewindhond bekam plötzlich zusammen mit einer Anzahl verwahrloster Hunde auch zwei sehr junge Afghanen. Nun ja, Sie werden es schon ahnen.

Wir telefonierten noch ein paar Mal miteinander und an dem Tag, als wir die Hunde zu ihren Pflegestellen brachten, verabredeten wir uns mit den "Beinahe-Besitzern von Babour". Wir tranken Kaffee und die Kleinen wurden ausgiebig betrachtet, denn wie wählt man nun einen davon aus? Außerdem hatten sie zum ersten Mal in ihrem Leben in einem Auto gesessen, und zwar für fünf Stunden, also waren sie auch nicht "so gut drauf". Auch waren sie sehr dünn und schlecht gepflegt. Aber nach einiger Zeit fiel die Wahl auf Laran. Ger hatte schon ein Geschirr gekauft, das auf den ersten Blick viel zu groß war, das er aber innerhalb kürzester Zeit zu einem passenden Geschirr für Laran umwandelte. Und so begann das neue Leben von Laran. Und sagen Sie selbst: sind diese Menschen und dieser Knirps glücklich miteinander, oder nicht?

Rex

kruising
Es ist natürlich unsere Arbeit, Hunde zu vermitteln, und der Verlust eines Zuhauses ist immer ein größeres oder kleineres Drama, aber manchmal gibt es Hunde, mit denen man wirklich Mitleid hat. Rex war so ein Hund. Er verlor sein Zuhause mit 14 Jahren. Das heißt aber nicht, dass sein Besitzer ein herzloser Mensch war. Im Gegenteil! Er hatte Rex auch nur für eine Zeit in Pflege genommen und konnte ihn einfach nicht selbst halten. Außerdem half der alte Besitzer großartig mit beim Suchen nach einem neuen Besitzer. Es war für ihn nur wichtig, dass Rex mit einem Vertrag von Voordewindhond vermittelt wurde, so dass der Hund nicht in falsche Hände geriet. Nach kurzer Zeit war der perfekte neue Besitzer gefunden und der Umzug konnte stattfinden. Rex fand das alles ganz wunderbar, denn beim ersten Gespräch mit dem neuen Besitzer, ungefähr zwei Tage nach dem Umzug, lag Rex schlafend unter einer Decke auf dem Sofa. Rex und Jenny, wir wünschen Euch noch viel Freude miteinander!

FAACHIRA

Afghaan
Er kwamen eens drie mensen uit Zeeland met hun afghaanse windhondteef wandelen in Kootwijk. Dat hadden ze op onze siteEs kamen einmal drei Menschen aus Zeeland mit ihrer Afghanin zum Wandern nach Kootwijk. Das hatten sie auf unserer Website gesehen und da sie schon mal in der Nähe waren, kamen sie vorbei. Während des Spaziergangs stellte sich heraus, dass sie eigentlich noch einen zweiten Afghanen wollten. Und weil sie sehr gut mit ihrem Hund umgingen und der besonders brav und fröhlich mitlief - anfangs war sie ein wenig beeindruckt von all den Windhunden auf dem Kootwijkerzand -, behielten wir das im Gedächtnis. Als wir dann eine wunderhübsche, aber ziemlich verwahrloste Hündin bekamen, handelten wir sofort. Glücklicherweise ist es eine tatkräftige Familie. Sie riefen sofort, dass sie sich in ihr Auto setzen und uns an der Grenze erwarten würden, um ihren noch nie gesehenen neuen Mitbewohner zu übernehmen. Und so geschah es. Inzwischen wohnt Faachira schon ein paar Wochen in Zeeland und genießt dort den Strand und die Gesellschaft ihrer Afghanen-Schwester. Alle Kletten wurden liebevoll aus ihrem Fell entfernt, die Ohr- und Augenentzündungen wurden behandelt und nichts steht einem glücklichen Afghanen-Leben mehr im Weg. Job und Ineke: Danke für Eure schnelle Reaktion, und wir hoffen, Euch bald wieder in Kootwijk zu treffen!

Maya

Whippet
Maya hat ihr Zuhause verloren, weil ihr Besitzer ernsthaft erkrankte. Wir nahmen sie ein paar Wochen in Pflege. Sie war die erste Zeit sehr betrübt, weil sie ihr liebevolles Zuhause verloren hatte und so dauerte es auch einige Zeit, bis sie auftaute. Die Hunde auf ihrer Pflegestelle haben ihr dabei sehr geholfen. Als sie ihre Trauer erst einmal überwunden hatte, entwickelte sie sich schnell zu einer geselligen und vor allem schmusigen Whippet-Hündin, die auch außerhalb des Hauses ihren Mann stand. Sloughi-Hündinnen, die zu schnell rennen? Maya ging keinem Wettstreit aus dem Weg. Inzwischen hatten wir selbst schon festgestellt, dass sie viel Zahnstein hatte und ein Besuch beim Tierarzt ergab, dass ihr Gebiss gründlich saniert werden musste. Das ließen wir natürlich erledigen, so dass der neue Besitzer ein frisches und sauberes Schnäuzchen in Empfang nehmen könnte.

Der neue Besitzer ließ nicht lange auf sich warten. über einige deutsche Kontakte meldete sich ein älteres Ehepaar, bei denen einer von zwei Whippets verstorben war und der übrig gebliebene darüber sehr unglücklich war. Das schien genau das Richtige für Maya zu sein. Ein Treffen wurde organisiert und Maya, die jetzt wieder Nina heißt, ging mit nach Deutschland. Es war zwischen den Whippet-Damen nicht gerade Liebe auf den ersten Blick, aber so langsam kommen sich die beiden doch näher. Maya lebt in einem sehr wildreichen Gebiet und da ihre Menschen sehr gut aufpassen und rechtzeitig eingreifen, findet auch die eine oder andere Hirschjagd statt. Maya, wir hoffen, dass Du noch ein paar wunderschöne Jahre vor Dir hast! Und nicht so viel hinter den roten Biestern im Wald herjagen...

Es ist zwar nicht gerade der ideale Platz für diese Mitteilung, aber der inzwischen verstorbene Besitzer hat seine Erben gebeten, Voordewindhond eine Spende zukommen zu lassen. Wir sind ihm dafür sehr dankbar.

Kadir

Kruising
Kadir ist einer der beiden Afghanen-Saluki-Mischlinge, die auf ihren Pflegestellen auf bessere Zeiten hoffen. Kadir ist von seinem Charakter her mehr ein Saluki, ein wenig schüchtern und nicht so forsch wie sein Bruder, der mehr von einem Afghanen hat. Als Kadir zu uns kam, konnte er rein gar nichts. Nachdem die Besitzer ihn mit Ach und Krach eingefangen und auf höchst ungewöhnliche Weise ins Auto verfrachtet hatten, musste selbst unser Pflegevater, ein Experte im Umgang mit höchst aggressiven und ängstlichen Hunden, seinen Fangstock holen, um Kadir aus dem Auto zu befördern. Kadir kannte kein Halsband und auch von Leinenführigkeit hatte er noch nie etwas gehört. Aber er war sehr gelehrig und so dauerte es nur ein paar Tage, bis er das gelernt hatte. Und manchmal geschehen seltsame Dinge: Zwei gesellige Menschen waren zu Besuch auf der Pflegestelle, warfen einen Blick auf Kadir und waren verloren. Mit Haut und Haaren. Natürlich wurde ihnen erst gehörig auf den Zahn gefühlt, denn so ein zwar gelehriger, aber unerzogener Hund braucht sehr geduldige und auch erfinderische Menschen. Alles schien wunderbar zu passen und Kadir zog in sein neues Zuhause um. Oder eigentlich in seine zwei neuen Zuhause. Die neuen Besitzer und die Eltern eines von ihnen haben zwei ineinander übergehende umzäunte Gärten. Und da alle Menschen dort Hunde sehr mögen, laufen Kadir und sein Retriever-Bruder - besser: sein Lehrmeister - nach Belieben dort ein und aus. Kadir, wir wünschen Dir ein langes und glückliches Afluki-Leben!

Lobo

Whippet
Lobo verlor sein Zuhause, weil seine Menschen sich trennten und in keinem der neuen Zuhause Platz für alle Whippets gemeinsam war. Wir nahmen Loboeine Zeitlang in Pflege. Loboschien nicht der einfachste Hund zu sein und seine Pflegefamilie hatte dann auch ein wenig Arbeit zu leisten, um aus diesem "Wenn ich Dich nicht mag, dann wirst Du schon Deinen Spaß mit mir kriegen" -Whippet einen normalen vierfüßigen Hausgenossen zu machen. Aber glücklicherweise hatte die Pflegefamilie die Einstellung "Das sind die Regeln und so wird es gemacht". Und das funktionierte, wie es zu erwarten war, ausgezeichnet. Lobo war gut abzulenken, wenn er einen kleinen Anfall von "Ich mag Dich nicht" bekam und dann passierte auch nichts. Seine neuen Besitzer wurden natürlich vollumfänglich instruiert und bekamen sogar eine schriftliche "Gebrauchsanweisung" mit. Lobowar sofort von dem Sohn der Familie höchst angetan und obwohl ihm der Ruf vorauseilte, noch sehr an der Leine zu ziehen, lief er sofort wie ein Lamm an der Leine, regelmäßig aufschauend, ob sein neu erkorener Held auch ja bemerkte, wie toll er sich benahm. Lobo lebt in einer sehr Whippet-reichen Gegend von Antwerpen und die dort anwesenden Whippets und ihre Besitzer haben ihn liebevoll in ihrer Mitte aufgenommen. Außerdem stehen die anderen Whippet-Besitzer der neuen Familie von Lobo mit Rat und Tat zur Seite. Lobo, gib Dein Bestes!

Lilly

Afghaan
Lilly kam vor einigen Wochen als Notfall zu uns. Ihr Besitzer hatte an diesem Tag eine sehr schlechte Nachricht von seinem Arzt bekommen und konnte Lilly nicht länger bei sich behalten. Und sie konnte mit ihrem verfilzten Fell so nicht sofort in ein neues Zuhause. Wir sprachen also mit Hadewych Jurriaars aus Driebergen, die uns früher in diesem Jahr so fantastisch mit Babour geholfen hatte. Obwohl sie selbst keinen Windhund hat - aber was nicht ist, kann natürlich noch werden...-, setzt sie sich sehr für Voordewindhond ein. Für einen Betrag, der vermutlich nicht einmal die Strom- und Wasserkosten deckte, lässt Hadewych ihren Sachverstand walten bei Hunden wie Babour und Lilly - die nicht gebürstet, gekämmt oder sonst wie behandelt werden mögen - und richtet sie wieder her.

Auf dem Foto sehen Sie Lilly mit Hadewych und Lillys neuer Mitarbeiterin Yvonne. Hadewych dachte zunächst, sie könne noch etwas von dem Fell retten, aber das war eine Fehlannahme. Alles musste runter. Aber vielleicht ist das für Lilly, die übrigens umgetauft wurde in River, gar nicht so schlecht. Bei ihrer neuen Familie gibt es nämlich auch Pferde und also auch Ställe mit Heu und Stroh. Und da darf River natürlich mit hin... Unser Rat ist dann auch: kurz halten! Lieber ein kurzes, gut gepflegtes Fell als ein langes und verfilztes! Oder ein Kastratenfell mit Dreck und verfilzten Fellbüscheln darin. River, viel Freude in Deinem neuen Zuhause mit Deinen Menschen, Deinen Whippets, Deinen Pferden, Deinen Katzen...

Shakira

Dieser Hund stand nicht auf unserer Website. Shakira ist eine kleine, junge Afganische Windhündin der Sorte "fröhlicher Fratz. Sie verlor ihr Zuhause, weil es dort einfach zu viele Hunde gab. Im Gegensatz zu Lilly war Shakira gut gepflegt und in ausgezeichneter Verfassung. Wir hatten sie nur kurz in Pflege, bis sich schon eine passende Stelle gefunden hatte. Der vorherige Hund, ein Setter, war gestorben und nach einer Periode von "Nein, kein neuer Hund war der Wunsch nach einem neuen Hund jetzt da. Und weil alte Liebe nicht rostet, interessierte man sich für einen Windhund, am liebsten mit ein wenig Haaren. Damit kamen viele unserer Hunde natürlich nicht in Betracht, aber vielleicht war ein Afghane etwas für sie. Es wurde ein Spaziergang verabredet, die Pflegemutter kam mit Shakira und ihrer Schwester nach Kootwijk und die neuen Besitzer konnten gleich mal sehen, welchen Unternehmungssinn so ein Afghane manchmal hat. Shakiras Schwester dachte, komm', die Menschen da hinten in der Ferne scheinen auch ganz nett zu sein. Aber letztendlich haben wir sie doch wieder eingefangen.

In jedem Fall fiel die Wahl auf Shakira und die sprang mit angemessener Freude ins Auto, auf dem Weg in ihr neues Leben. Das neue Leben beherbergt manche seltsame Dinge, wie Tauchflaschen im Flur - sonderbar, stell Dir vor, dass so etwas umfällt oder so - oder eine Treppe, auch verdächtig. Aber weil Shakira ein Afghane mit einer Vorliebe für das Fressen ist, vergisst sie schnell ihre Bedenken, sobald etwas Fressbares in der Nähe liegt. Shakira, Du Dein Bestes und lerne vor allen Dingen schnell, brav an der Leine zu laufen. Das Gezerre ist wirklich kein schöner Anblick!

Tiara

Galgo
Manche Hunde müssen wirklich lange warten, bis der richtige Mensch für sie auftaucht. Tiara war so ein Hund. Monatelang saß sie auf ihrer Pflegestelle und niemand hatte auch nur das geringste Interesse an dieser Hündin. Nun muss natürlich gesagt werden, dass Tiara nicht der einfachste Hund war. Als sie zu uns kam, hatte sie ein herrliches Halsband um, aber als der Pflegevater es abnehmen wollte, war der Teufel los. Letztendlich hat es einige Wochen gedauert, bis das Halsband ab war und danach dauerte es mindestens ebenso lang, bis sie gelernt hatte, dass das An- und Ablegen eines Halsbandes wirklich kein weltbewegendes Ereignis war. Tiara zeigte auch anderen Hunden gegenüber seltsames Benehmen. Solange sie nur mit einem anderen Hund zusammen war, ging alles gut, aber wenn mehre Hunde dazu kamen, dann wechselte sie von Spielverhalten zu bösartigem Schwanz- und Hinterteilschnappen, von freundlichem Wedeln zu ernstem Knurren. Aber gut, letztendlich ist doch noch alles gut geworden. Tiara, die jetzt wieder Sophie heißt, hat sich auf ihrer zweiten Pflegestelle ihren neuen Besitzer ausgesucht. Sobald dieser den Schauplatz betrat, heftete sie sich an seine Fersen, und wenn er wieder ging, dann setzte ein unglaubliches Gejaule ein. Und ja, wer kann sich dem widersetzen? Sophie, wir hoffen, dass Du nun doch Deinen Platz gefunden hast!

Yazmin

Afghaanse windhond
Als wir Yazmin abholten, war sie ein Häufchen Elend. Sie war sehr dünn, ihr Fell sah schlimm aus und war ganz stumpf, aber vor allen Dingen ihre leblosen Augen blieben uns noch lange im Gedächtnis. Yazmin sollte eigentlich auf einen Pflegeplatz in Nordholland und erfreulicherweise hatte sich jemand bereit gefunden, sie dorthin zu fahren. Aber manchmal geschehen bemerkenswerte Dinge. Die Fahrerin, die neben ihrem vollgetankten Auto in der Sonne auf uns wartete, rief beim Anblick des Hundes überrascht aus "Oh, aber das ist doch Yazmin! Die steht doch auf Ihrer Website? Die finde ich so schön! Darf ich die nicht selbst in Pflege nehmen?" äh, na ja, wenn Sie das wirklich wollen? Das geht auf jeden Fall schneller und kostet weniger Benzin als die Fahrt in den Norden. Und mit einer Whippet-Hündin als zeitweiliger Gesellschaft ist das wirklich keine schlechte Idee... Nach einem kurzen Telefonat mit der ursprünglichen Pflegestelle war alles geregelt. Yazmin blieb bei ihrer Tagesmutter.

Afghaanse windhond
Es ist immer wieder verblüffend, wie schnell sich ein verwahrloster Windhund wieder erholt. Ria nahm Yazmin überall mit hin, gab ihr gutes Futter, ging viel spazieren und Roxy brachte Yazmin bei, dass Menschen eigentlich ganz in Ordnung sind. Es dauerte auch nicht lange, bis in Yazmins Augen das Leben zurückkehrte. Sie nahm auch ein paar Mal an den Spaziergängen in Kootwijk teil, so dass jeder sehen konnte, was für eine wundervolle Arbeit die Pflegemutter leistete. Sie war auch bei den Nachbarn gern gesehen. Einige Nachbarn waren so sehr beeindruckt, dass sie spontan einen finanziellen Beitrag zu den Tierarztkosten leisteten. Ein Nachbar wurde selbst Mitglied von Voordewindhond.

Es gab zunächst wenig Interesse an Yazmin, aber eines schönen Tages passierte es doch: es rief ein deutsches Ehepaar an mit sehr viel Zeit und auch noch mit Afghanen-Erfahrung. Die zukünftigen Besitzer buchten eine Woche Ferien in der Nähe von Kootwijk, wo dann auch an einem regnerischen Dienstagmorgen das Kennen lernen stattfand. Der Funke schlug, wie erwartet, über und die Entscheidung fiel dann auch nicht schwer. Wer große Schwierigkeiten hatte, war die Pflegemutter. Und das ist auch verständlich: selbst wenn man weiß, dass ein Hund nur für einige Zeit bleibt, hängt man doch an so einem Tier. Bei Ria und Piet war es nicht anders: der Abschied fiel schwer. Glücklicherweise sind die Nachrichten der neuen Besitzer vielversprechend. Yazmin hat sich gut eingelebt und gibt ihren neuen Besitzern das Gefühl, sie sei schon immer dort gewesen. Yazmin, wir hoffen, Dich noch einmal in Kootwijk zu sehen!

Wendy

Kruising
Wendy war glücklicherweise nur kurze Zeit auf unserer Website. Um ehrlich zu sein, hatten wir ein wenig Sorge, dass es lange dauern könnte, bis sich jemand für diese junge Dame melden würde. Voordewindhond vermittelt - natürlich - auch Windhund-Mischlinge, aber Wendy hatte nur ganz wenig Windhund in sich. Glücklicherweise ereignen sich immer wieder kleine Wunder in unserer Windhund-Welt und die Vermittlung von Wendy war so ein kleines Wunder. Der vorherige Hund in Nicolines Familie war verstorben und sie waren nun auf der Suche nach einem Nachfolger. Ob die Nachbarin Elly, die viel von Whippets versteht, nicht etwas wisse? Nun, sagte sie, vielleicht sollten wir mal auf die Website von Voordewindhond schauen. Und zusammen gingen sie, jeder in seinem eigenen Haus an seinen eigenen Computer, auf die Website. Dort war am selben Morgen gerade Wendy erschienen. Es war Liebe auf den ersten Blick! Der Rest ist Geschichte. Wendy lebte noch bei ihren ursprünglichen Besitzern. Beide Parteien gingen spazieren in Kootwijk und Wendy ging danach mit in ihr neues Zuhause. Wir wünschen Nicoline und ihrer Familie viel Geduld bei der weiteren Erziehung von Wendy und Wendy wünschen wir ein langes und glückliches Leben.

Lima

Whippet
Lima? Lima stand nicht auf der Website. Ihre Besitzer hatten sich getrennt und für Lima gab es keine Lösung. Das heißt, einer der Besitzer lernte über Facebook einen Whippet-Besitzer kennen, der einen Whippet von Voordewindhond besaß. Der riet ihm, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir nahmen Lima in Pflege, aber schon nach einer Woche meldete sich - über eine Frau, die auch einen Hund von Voordewindhond hat - eine nette Dame mit viel Whippet-Erfahrung und außerdem mit viel Zeit. Das war ein wichtiger Wunsch von Lima, denn das Alleinbleiben ist nicht so ihr Ding.

Whippet
An dem Tag, als ein Haufen Voordewindhond-Hunde sich in Leek auf der Rennbahn mit einem flatternden Stück Plastik amüsierten, kam auch die - vielleicht neue - Besitzerin von Lima vorbei. Wir hatten ihr zwischenzeitlich auch noch Fotos von Lima geschickt und als wir Mensch und Hund einander vorstellten rief der Mensch aus: "Oh, sie ist noch schöner als auf den Fotos". Wir gingen ein Stück spazieren und Lima benahm sich vorbildlich; es schien, als ob beide immer schon zusammen spazieren gegangen wären. Bevor Lima die lange Reise in den Süden antrat, durfte sie noch eine Runde hinter dem Hasen herrennen. Und das tat sie mit Hingabe, wie Sie auf dem Foto sehen können. Nach dem Auslaufen, Wasser trinken und sich Verschnaufen ging es auf die Heimfahrt. Viel Glück, Lima!

Caro

Kruising
Caros Start ins Leben verlief ziemlich holperig. Ihr erster Besitzer kam mit dieser jungen, energievollen, ziemlich wilden Hündin nicht zurecht und brachte sie ins Tierheim. Als Semsi wurde sie danach auf asiels.com veröffentlicht. Weil sich fast niemand für sie interessierte, fragte das Tierheim bei uns nach, ob wir Semsi nicht mit auf unsere Website nehmen wollten. Das taten wir natürlich. Aber auch das half nicht. Und die Zeit verging... bis zu dem Tag, als wir sie vom Tierheim übernahmen. Um ihre Chancen auf ein neues Zuhause zu vergrößern, tauften wir sie um: Caro. Auf ihrem ersten Voordewindhond-Pflegeplatz stellte sich schnell heraus, dass Semsi ein großartiger, lieber, geselliger und braver Hund war. Wegen eines Autoaufbruchs auf dem Parkplatz in Kootwijk nahm ein anderer Mitarbeiter von Voordewindhond Caro mit nach Hause. Sie eroberte sich in kurzer Zeit einen Platz in dem vorhandenen Windhundrudel, und die Menschen dieses Rudels waren jeden Tag aufs Neue erstaunt über die Lerngeschicklichkeit dieses kleinen Mädchens-mit-den-großen-Ohren. Sie lernte alles: spielen, hören, im Bett schlafen, fremde Menschen treffen, Auto fahren, etwas Leckeres klauen, aber sie lernte vor allem, dass das Leben Spaß macht. Und wie so häufig: Eines Tages klingelte das Telefon: genau die richtigen Menschen!

Inzwischen wohnt Noortje, so heißt sie jetzt, schon eine Weile in ihrem neuen Zuhause. Sie teilt ihre Menschen mit einem alten Whippet, für den seine neue Freundin ein wahrer Jungbrunnen ist. Als wir Noortje vor kurzem besucht haben, war sie schier außer sich vor Freude, uns zu sehen, aber als der Abschied anstand, legte sie sich demonstrativ auf das Sofa. Als ob sie sagen wollte: Ganz toll, dass ich Euch wiedergesehen habe, aber glaubt nur ja nicht, dass ich hier wieder weggehe. Nun, das brauchst Du auch nicht! Viel, viel Glück, Noortje, das Leben ist tatsächlich wundervoll!

Fernanda

Galgo
Fernanda war zunächst eine Zeitlang ohne Foto auf unserer Website, weil es dem Besitzer so lieber war. Aber die Menschen liefen uns nicht gerade die Türen ein, um diese wirklich wunderschöne Galgo-Dame kennen zu lernen. Also veröffentlichten wir nach einiger Zeit doch ein Foto. Und siehe da: Es meldete sich ein junges Paar, das großes Interesse hatte. Wir telefonierten ein paar Mal miteinander und an einem regnerischen Tag gingen wir zum Kennen lernen miteinander spazieren. Melanie und Quinten schienen fast noch jünger zu sein, als sie schon am Telefon geklungen hatten. Aber dem stand gegenüber, dass sie sich viele Gedanken gemacht hatten, wie ein Hund ihr Leben verändern würde. Und weil man irgendwann ja einmal mit der Anschaffung eines Windhundes anfangen muss, ließen wir uns darauf ein. Selten haben wir eine so gute Vorbereitung von neuen Besitzern gesehen: alles wurde auf den Punkt vorbereitet, von einer übersicht über alle Freilaufgebiete in ihrer Umgebung und einer Liste von speziellen Tierzubehörläden bis in zu Möglichkeiten, falls jemand anderes einmal auf den Hund aufpassen müsste.

Nachdem auch alles mit dem vorherigen Besitzer durchgesprochen worden war, kam dann endlich der große Tag: Fernanda wurde abgeholt. Christa fiel der Abschied nicht leicht und die neuen Besitzer, die natürlich sehr froh über ihren neuen Hund waren, hatten es wiederum auch schwer mit den Tränen der vorherigen Besitzerin.

Es ist wirklich wahr: einen Hund gibt man nicht so einfach ab! Es kommt zwar auch vor, dass jemand ohne mit dem Augen zu blinzeln seinen Hund abgibt, aber das ist wirklich die Ausnahme.

Mit Fernanda läuft alles prima; sie hat nun ein Reich für sich allein und wird mit aller Liebe und Sorgfalt umhegt, die man sich nur wünschen kann. An ihr liegt es nun, ihren Menschen die Kniffe einer Windhundhaltung beizubringen. Das hat schon begonnen, denn Melanie rief uns nach ein paar Tagen an und sagte "Das Leben zu dritt ist wunderschön". Na, wenn das kein guter Beginn ist?

Quinn

Kruising
Manchmal laufen die Dinge anders, als man denkt. Als Quinn zu uns kam, dachten wir, dass wir für sie in kurzer Zeit ein neues Zuhause finden würden. Schließlich war Quinn ein sehr ausgefallener Windhund-Mischling, jung, voller Energie und sehr freundlich. Wir brachten sie zunächst auf einer Pflegestelle unter, die ihr alles beibrachte, unter anderem die Basiskommandos wie "Sitz" und "Bleib". Das Beibringen von etwas Selbstbeherrschung verlief nicht ganz so glatt und Quinn hatte auf ihre Art eine tolle Zeit. Aber glauben Sie, dass sich jemand für diese Schönheit meldete? Nun ist Geduld eine Tugend und man muss eben auch warten können. Und das galt auch hier. Eines Morgens rief ein netter Herr an. Sein Hund war vor zwei Wochen verstorben und er war auf der Suche nach einem Nachfolger. Er erzählte uns alles über seinen Hund, seine Lebensumstände und seine Erwartungen bezüglich eines neuen Hundes. Die waren übrigens sehr bescheiden: einfach ein netter Hund, der gerne spazieren ging, am Rad lief usw. Das war Quinn doch auf den Leib geschrieben. Also verabredeten wir uns für den nächsten Tag zu einem Spaziergang. Oele gelang es, eine Windhundfreundin für den Transport zu gewinnen, und so gingen wir, Voordewindhond, Pflegemutter, neuer Besitzer und Chauffeur auf der Heide spazieren. Nach ungefähr 100 Metern hatte Oele schon entschieden: Wenn man nun schon so ein ganzes Stück gefahren ist, dann kann man auch eine ausgedehnte Wanderung machen. Und so liefen wir tapfer weiter. Die Pflegemutter hatte etwas daran zu knabbern, dass Quinn ohne zu überlegen mit Oele mitging. Hopp, ins Auto, Türen schließen, abfahren!

Quinn ist in der Tat das, was Oele sich von seinem neuen Hund gewünscht hat. Es wird viel gelaufen und Rad gefahren. Und Quinn findet das herrlich! Wir wünschen Quinn und Oele viel Freude miteinander!

Ach ja, machen Sie sich keine Sorgen um die Pflegemutter: die hat sich wieder gefangen und freut sich über das Glück, das Quinn gefunden hat.

Marek

Taigan
Marek, unserem Taigan, geht es nicht gut. Als er zu uns kam, im November vorigen Jahres, war er nun nicht gerade der einfachste Windhund. Auf seiner ersten Pflegestelle hatte er mit dem dort anwesenden Rüden große Probleme, sogar mit kastrierten Rüden gab es Schwierigkeiten, wenn es - vielleicht - ums Essen ging. Und so zog er auf eine andere Pflegestelle um, wo es nur eine Hündin gab. Dort machte er gewaltige Fortschritte. Er wurde zwar kein wirklicher Freund von Rüden, aber er sein Verhalten wurde sanfter, vor allen Dingen benahm er sich mehr wie ein "Hund". Er entdeckte, dass Schwimmen und auch das Spiel "Ich kann ohne Leine gut laufen, aber das Anleinen, das verstehe ich einfach nicht" Spaß machten.

Und doch war etwas nicht in Ordnung. Er schien viel älter als seine vier Jahre zu sein und er bewegte sich immer schlechter. Marek wurde beim Tierarzt vorgestellt und die Ergebnisse sind nicht schön. Marek leidet an Mysositis, einer Auto-Immunkrankheit, die langsam aber sicher seine Muskeln angreift. Die Prognosen sind nicht gut. Marek hat eine hohe Dosis Prednisolon erhalten, aber die Nebenwirkung des Medikaments, ständiger unglaublicher Hunger, beeinträchtigt sein Leben und das der anwesenden Hündin doch sehr.

Es muss abgewartet werden, wie sich sein Zustand entwickelt. Auf jeden Fall haben wir Marek aus der Vermittlung genommen. Er darf auf seiner Pflegestelle bleiben. Wir werden Sie über Marek auf dem Laufenden halten.

Dalí

Galgo
Dali kam nach einem Jahr in seiner neuen Familie zu Voordewindhond zurück. Er hatte sich zu einem übereifrigen Beschützer entwickelt und so wurde es für Besucher zunehmend schwieriger, sich gefahrlos im Haus zu bewegen. Weil die Familie noch kleine Kinder mit vielen Freunden und Freundinnen hat, wurde die Situation sehr kompliziert.

Wir nahmen uns also ein zweites Mal dieses bildschönen Galgos an. Glücklicherweise brauchte er nicht lange auf seine neuen Besitzer zu warten. Dali teilt sein neues Zuhause mit einer geselligen Hündin, die sehr unter dem Verlust ihres Rudelmitgliedes gelitten hatte. Für sie ist Dali ein toller Gefährte. Dali unternimmt täglich lange Spaziergänge und läuft regelmäßig ohne Leine. Und wie es der Teufel so will: ausgerechnet beim ersten Mal, als er frei lief in einem Gebiet, wo jahrelang kein Hase gesichtet worden war, sprang direkt vor seiner Nase ein Hase über den Weg. Natürlich flitzte Dali wie der Blitz hinterher und seine Besitzer konnten ihn nur mit allergrößter Mühe wieder einfangen. Als waschechte Windhundbesitzer sahen sie darin keinen Grund, ihn nicht wieder frei laufen zu lassen. übung macht den Meister, nicht wahr?

Dali, wir wünschen Dir viel Glück in Deinem neuen Zuhause. Gib Dein Bestes! Und nicht so viel beschützen wollen. Das tun Deine Menschen schon selbst.

Vladya

Barzoi
Vladya, der eigentlich Borya heißt, war ein Pechvogel. Mit der Betonung auf "war", denn inzwischen geht es ihm vortrefflich. Sein erster Besitzer hielt ihn größtenteils in einer Scheune und kümmerte sich nicht oder kaum um ihn. Glücklicherweise befreite ihn eine freundliche Dame aus seiner misslichen Lage und nahm ihn mit zu sich nach Hause. Na ja, aber so ein Barsoi ist nun nicht gerade ein kleines, handzahmes Hündchen. Und außerdem hatte die Dame noch einen "kleinfüßigen" Hund. Das gemeinsame Ausführen dieser beiden extrem unterschiedlichen Hunde war kein Vergnügen. Und so machten wir uns gemeinsam auf die Suche nach einem neuen Zuhause für Borya. Es dauerte nicht lange, bis der richtige Mensch sich meldete: viel Zeit und viel Erfahrung. Es wurde ein Treffen organisiert und Borya stieg mit spielerischer Leichtigkeit in das Auto, auf dem Weg in ein neues Leben. Zuhause angekommen warteten dort noch zwei Windhunde auf ihn, die zunächst wohl fanden, dass er sehr groß wäre. Aber sich haben sich inzwischen daran gewöhnt.

Wir konnten Borya während einer der Spaziergänge im Juli leibhaftig wiedersehen. Er genoss sichtlich die Weite, die anderen Hunde und die Freiheit. Borya, viel Glück, und wir hoffen Dich noch oft zu sehen!

Saffy

Whippet
Meistens ist das Abgeben eines Hundes doch eine schwierige Entscheidung und sicher nicht etwas, das Menschen leichten Herzens tun. Aber dann und wann gibt es jemanden, der offensichtlich keine Schwierigkeit damit hat, seinen Hund abzugeben. Wir können eigentlich sagen, dass die Besitzer von Saffy sie weggeschafft haben ungefähr so wie ein paar Schuhe, die man nicht mehr trägt.

Ehrlich gesagt meldete sich für Saffy niemand. Das war auch nicht zu erwarten, denn noch wusste niemand von der Existenz dieses Hundes. Nun wollte es der Zufall, dass wir vor ein paar Wochen Spip, einen unglaublichen kleinen, mageren, aber äußerst geselligen Whippet, an Brendan und Henk vermittelt hatten. Und manchmal muss man als Vermittler selbst die Initiative ergreifen und nicht warten, bis jemand um etwas bittet, sondern selbst anrufen und sagen, wir haben eine Whippet-Hündin in der Vermittlung, von der wir denken, dass sie prima zu Eurem Spip passen würde. Kurz gesagt, eine erneute Fahrt nach Belgien wurde geplant und bevor wir die Hälfte des Spaziergangs hinter uns hatten, war der Entschluss schon gefasst. Saffy geht mit.

Auch Spip und Saffy besuchen die Spaziergänge in Kootwijk und es ist eine Freude zu sehen, wie diese beiden Whippets unter Anleitung von Henk und Brendan schon nach kurzer Zeit aufeinander eingespielt sind. Gut gemacht, Männer!

Becky

Kruising
Voordewindhond setzt sich - wie der Name schon vermuten lässt - für Windhunde ein. Hübsche, hässliche, junge, alte, mit Stammbaum, ohne Stammbaum, reinrassige oder Mischlinge, all das spielt keine Rolle, wenn der Hund nur einem Windhund ähnelt. So wurden wir gebeten, ein neues Zuhause für Becky zu suchen, einen Whippet-Mischling. Ihre Geschichte war wirklich traurig und wir waren davon überzeugt, handeln zu müssen. Meistens, um nicht zu sagen immer, bitten wir vorher um ein Foto. Sie wären erstaunt, was manche Menschen unter einem Windhund verstehen. Und es ist natürlich nicht so, dass wir uns für Nicht-Windhunde nicht einsetzen wollen. Aber wir kümmern uns nun einmal in erster Linie um Windhunde, und die Menschen, die bei uns nach einem Hund suchen, wollen nun mal einen Windhund haben. Es ist also nicht schlimm, wenn ein Windhund nicht reinrassig ist, aber er muss schon einem Windhund ähneln. Der Schock war dann auch groß, als wir Becky mit eigenen Augen sahen. Vielleicht ist ihr Ururgroßvater ein Whippet-Mischling gewesen, aber damit hört es dann schon auf. Aber wir konnten sie auch nicht dort lassen, wo sie war. Und so kam sie doch zu uns. Becky war allerdings ein niedlicher Hund, lieb, einfach, anschmiegsam. Nur nicht genug "Windhund". Aber siehe da, nach kurzer Zeit kam die Rettung in Gestalt einer älteren Dame, die gerade ihr Haustier verloren hat.

Viviana ging mit Becky "Kaffe trinken" bei dieser älteren Dame und - Sie ahnen es schon - Becky machte es sich auf dem Sofa gemütlich und alles Weitere ist offenkundig... Viel Glück, Becky! Du hast es verdient.

Mickey

whippet
Mickey hat ein neues Zuhause gefunden, ohne dass wir ihn hier veröffentlichen mussten. Es hatten sich nämlich besonders nette Menschen aus Belgien bei uns gemeldet, die sehr gern einen Whippet haben wollten. Weil wir zu dem Zeitpunkt keine Whippets in der Vermittlung hatten, hatten wir abgesprochen uns zu melden, sobald sich die Situation verändern würde. Nach ein paar Wochen war das der Fall.

Mickey würde ihr erster Whippet und überhaupt ihr allererster Hund werden, so dass Ann und Dirk sehr sorgfältig vorgingen. Als Erstes fuhren sie in den Norden der Niederlande, um dort Mickey kennen zu lernen. Das verlief erfolgreich und Mickey schien auch enttäuscht zu sein, dass sie ohne ihn wieder weggingen. Aber es musste zunächst noch das Haus hundegerecht hergerichtet werden, es mussten noch einige Sachen für Mickey eingekauft werden und alles musste piekfein vorbereitet sein für den "roten Herrn". Nach zwei Wochen war alles erledigt und sie fuhren wieder in den Norden, um Mickey abzuholen.

Mickey hat sich mit der Whippets eigenen Schnelligkeit einen Platz im Herzen seiner Menschen erobert, die uns schrieben, dass sie das Gefühl hätten, er habe schon immer bei ihnen gelebt. Nun muss Mickey noch ein paar Sachen lernen: dass er sein Frauchen nicht umzuschmeißen braucht, wenn er irgendwo eine Katze erblickt, und dass ein neuer Tag nicht um 5 Uhr morgens beginnt, sondern erst zwei Stunden später. Glücklicherweise ist Mickey ein Schlaufuchs und er wird das alles wunderbar und schnell lernen.

Spip

whippet
Spip hatte schon viel Pech in seinem jungen Leben, weil seine Leute nicht so wirklich verstanden hatten wie viel Zeit ein junger Whippet in Anspruch nimmt. Aber dann hatte er anschliessend das grosse Glück. Ein Voordewinhondfreund aus Belgien holte ihn bei seinen Leuten ab und fuhr ihn auf eine Pflegestelle. Dort war er nur ein paar Tage, weil sich zwei sehr nette Männer bei uns gemeldet hatten, die nach einem Ausflug mit Jack Russels, wieder zu ihrer ersten Liebe, den Windhunden, zurück fanden. Schon während des Kennenlernenspaziergangs fiel die Entscheidung: Spip darf mit nach Hause. Die Tatsache, dass der 8-Monate alte Knirps noch recht wenig von der Welt verstanden hat, war kein Problem. Und die ersten Nachrichten sind sehr positiv. Spip ist sehr lernfähig und entwickelt sich schnell zu einem klugen, netten Whippet. Er läuft schon ohne Leine - nur in sicheren Gebieten selbstverständlich - und verträgt sich mit jedem Hund. Spip, Henk und Brendan: wir wünschen Euch ein langes, glückliches Leben zu dritt.

Boris en Vladimir

barsoi
Die beiden Russen waren lange auf unserer Seite. Der Grund dafür war vermutlich, dass wir in erster Linie einen gemeinsamen Platz für die Herrschaften suchten. Die englische Organisation, die uns die Hunde übergeben hatte, war der Meinung, dass Boris und Vladimir nicht getrennt werden sollten. Aber als sie etwas länger auf der Pflegestelle waren, stellte der Pflegevater fest, dass es vielleicht sogar besser wäre, die beiden zu trennen. Der eine war nämlich ein kleines bisschen weniger ängstlich als der endere, und dadurch entstand eine "neurose à deux".

Mitte April fanden wir eine sehr nette Dame, die eigentlich auch meinte, es sei nicht so gut, die deiden zu trennen, aber als wir einen Kennenlernspaziergang organisierten, waren wir schnell derselben Meinung: Boris, der Ängstlichere, brauchte so schnell wie möglich ein neues Zuhause. Er wurde noch beim Tierarzt vorgestellt, der nach gründlicher Untersuchung feststellte, dass Boris ein kerngesunder Hund war. Im Blutbild war nur auffällig, dass er mehr rote Blutkörperchen hat als ein Nicht-Windhund. Für einen Windhund ist das völlig normal ist.

barsoi
Lisa, das ist sein neuer Name, musste sich zurecht finden mit neuen Leuten, neuen Geräuschen, seiner neuen Umgebung und war am Anfang sehr schreckhaft..... aber nach einer Woche rief die neue Barsoimutter an und erzählte, dass er an dem Tag aufgestanden war, sich vor sie gestellt hat und sie ganz vorsichtig angewedelt hat. Ab dem Moment ging es bergauf. Lisa läuft mittlerweile frei am Strand und die neuen Sachen werden langsam weniger erschreckend für ihn. Schauen Sie ihm in die Augen und Sie werden wissen, dass es ihm gut geht!

barsoi
Vladimir musste noch ein bisschen länger auf der Pflegestelle bleiben. Wir waren überrascht - und auch erleichtert - dass er seinen Bruder überhaupt nicht zu vermissen schien. Im Gegenteil, er suchte sich sofort einen neuen Freund, eine riesengrosse Dogge.

Aber auch für Vladimir kam ein perfektes Zuhause. Jemand, der schon länger mit den beiden Russen geliebäugelt hatte, aber eigentlich keinen Platz für zwei hatte, rief trotzdem an. Als sich herausstellte, dass Boris schon vermittelt war und Vladimir noch auf sein Zuhause wartete, vereinbarten wir einen Termin. Wir unternahmen den üblichen Spaziergang und schon schnell war es klar: Vladimir kommt mit nach Hause. Nach drei Tagen rief der neue Besitzer an: Zoran, so heisst Vladimir jetzt, werde ich nie wieder hergeben. Zoran war im übrigen tatsächlich weniger scheu als sein Bruder, weil er schon ab der ersten Minute Kontakt zu seinem Menschen suchte.

Zoran und Lisa: wir hoffen, dass die zweite Hälfte Eures Lebens glücklich sein wird. An euren Menschen wird es wohl nicht liegen.

Kermit

whippet
Kermit stand lange Zeit auf unserer Website. Aber nicht, weil wir keine passenden Menschen für ihn finden konnten, die hatten wir schon im Februar gefunden. Der Grund, weshalb Kermit so lange "Gegenwind hatte, lag in der Tatsache begründet, dass er nicht stubenrein war. Weil uns das vorher nicht bekannt war, war das für den neuen Besitzer - gelinde gesagt - ein kleiner Schock. Kermit war aber, wie es sich für einen Whippet gehört, ein sehr netter, geselliger und freundlicher Hund, der sich außerdem noch ausgezeichnet mit dem bereits anwesenden Whippet vertrug. Der neue Besitzer kümmerte sich ausdauernd darum, Kermit zu einem stubenreinen Hund zu erziehen, aber Kermit schien ein wenig lernresistent zu sein. So dauerte es auch einige Zeit, bis sich Verbesserungen zeigten. Aber jetzt ist es so weit: ganz stubenrein ist er zwar noch nicht, aber der neue Besitzer kann sich ein Leben ohne Kermit nicht mehr vorstellen. Kermit hat also seinen Platz gefunden. Komm Joep (so heißt er jetzt), tu Dein Bestes, Dein Bein hebst Du als Whippet natürlich nur draußen. Und Dein großes Geschäft verrichtest Du ebenso draußen! Und weil Du das schon so gut gelernt hast, muss es mit dem kleinen Geschäft doch auch bald klappen.

Remio

whippet
Remio? Nie gehört. Stimmt: Remio war kaum bei uns angekommen, als sich schon ihre neue Familie gemeldet hatte. Sie lebt jetzt in Belgien und ist nun Einzelhund. Die vorherigen Besitzer nahmen an, dass Remios zeitweiliges unangemessenes Verhalten seine Ursache darin hatte, dass sie auf die anderen beiden Hunde eifersüchtig war. Das hat uns überzeugt und deshalb vermittelten wir Remio an Menschen, die keinen weiteren Hund hatten. Und siehe da: von einem ungebührlichen Benehmen ist keine Spur mehr zu entdecken. Remio ist aufgeblüht, ist nicht nur gut leinenführig, sondern kann auch problemlos abgeleint werden und, sehr wichtig, kommt nun auch wunderbar mit anderen Hunden zurecht - wenn sie nur nicht ihr Zuhause mit ihr teilen... Kurzum: für Remio ist die Welt wieder in Ordnung.

Rosie

whippet
Und noch eine, die ihre neuen Menschen schon gefunden hatte, bevor wir einen Text verfassen, Fotos schießen und sie auf unserer Website veröffentlichen konnten. Rosie war kaum auf ihrer Pflegestelle angekommen, schon bekam sie Besuch von einer netten Familie, die sich einen Hund anschaffen wollte, der nicht zu groß sein sollte. Von Haus aus hatte die Mutter der Familie Erfahrung mit Greyhounds und Whippets und nun ja, dann geschah etwas. Rosie kam. Sie zeigte sehr deutlich, dass sie ihre Menschen gefunden hatte und dass ein langes Nachdenken darüber, ob es nun ein Whippet oder ein anderer Hund werden sollte, überflüssig war. Hier bin ich, hier seid Ihr, also was hält uns zurück? Der Funke sprang über und binnen kürzester Zeit saß Rosie auf dem Rücksitz des Autos. Türen schließen und Gas geben! Wir wünschen Rosie viel Vergnügen in ihrer neuen Familie, obwohl: was heißt neu? Schon nach drei Wochen kam es der Familie so vor, als habe Rosie schon immer bei ihnen gelebt.

Lady

whippet
Die Vermittlung von Lady verlief einigermaßen überraschend. Die Mutter der neuen Besitzer von Rosie kam natürlich sofort - zusammen mit ihrem steinalten Greyhound -, um sich den neuen "Kleinhund anzusehen. In allen Einzelheiten wurde über die Begegnung mit Rosie auf der Pflegestelle gesprochen und dabei kam auch zur Sprache, dass noch ein Whippet auf ein neues Zuhause wartete. Auch so ein Schätzchen wie Rosie. Was man im Blut hat, lässt sich nicht verleugnen... Der alte Greyhound hatte sehr positiv auf den neuen Hundezuwachs reagiert und so langsam nahm der Gedanke Gestalt an, dass das andere Whippchen wohl etwas für die Mutter sein könnte. Es wurde also ein neuer Termin vereinbart und der Rest ist Geschichte. Nach einem kurzen Kennen lernen ging Lady mit nach Haus. Es ist eine wunderbare Bindung entstanden zwischen Mensch und Hund, aber auch zwischen dem Greyhound und Lady. Und wenn auch noch Rosie in der Nähe ist, tja, dann ist die Party komplett!

Charlie

Ebenfalls unbekannt? Genau. Charlie ist ein älterer Saluki, der wegen Krankheit seines Besitzers sein Zuhause verloren hat. Manchmal ist es recht schwierig, einen älteren Hund zu vermitteln, manchmal aber auch nicht. In diesem Fall hatten wir eigentlich gleich schon eine geeignete Familie gefunden. Sie hatten immer zwei Salukis gleichzeitig, aber kürzlich war ein Saluki-Rüde verstorben. So war Platz für einen neuen Hund. Und dass Charlie alt war, machte auch nichts aus. Er brauchte ein neues Zuhause und sie konnten ein neues Zuhause bieten. Es wurde ein Treffen vereinbart und nach einer sehr aufreibenden Reise, bei der das Navigationssystem versagte, lernten sich Menschen und Hunde dann doch noch kennen. Es wäre vermessen zu behaupten, dass sich die Saluki-Herren sofort "um den Hals fielen", aber sie gingen auch nicht aufeinander los. Und nach einem ausgedehnten Spaziergang und einem langen emotionalen Gespräch - einen Hund abzugeben ist wirklich nicht so einfach, wie es sich viele Menschen vorstellen - fuhr Charlie mit nach Deutschland. Nach einigen Anpassungsproblemen verstehen sich die beiden Saluki-Herren gut. Charlie ist in einer Umgebung gelandet, wo ständig interessante Dinge geschehen. Es gibt Pferde und Schafe und er geht sehr viel und lange spazieren, ohne Leine selbstverständlich. Wir hoffen, dass Charlie noch ein paar schöne Jahre vor sich hat.

Bandit

kruising
Als Bandit zu seinen Pflegeeltern kam, schien er ein selbstbewußter Raufbold zu sein, der sich die Butter nicht vom Brot nehmen ließ. Aufgrund seines Verhaltens vermuteten wir, dass er ein wenig Terrierblut in sich trug - nicht ganz unwahrscheinlich bei Whippets, wie böse Zungen behaupten. Aber im Laufe der Zeit veränderte sich sein Verhalten und er schien wirklich nicht ein solcher Raufbold zu sein wie es zunächst den Anschein hatte. Mitte März meldeten sich die richtigen Menschen für Bandit. Die übergabe selbst drohte fast zu scheitern, weil sich die neuen Besitzer verfuhren, aber letztendlich klappte es doch noch. Bandit lebt nun als Puck - ein wunderbarer Name für einen Ex-Banditen - als König in einem Dorf am Meer. Dorthin geht er auch jeden Tag mit großer Freude. Puck, wir wünschen Dir und Deinen Menschen viel Glück zusammen!

Frodo

kruising
Als Frodo an einem kalten Samstagabend im Januar auf seiner Pflegestelle ankam, ahnten wir noch nicht, dass er bald krank werden sollte. Drei Tierarztbesuche, jede Menge Medikamente und vor allem viel Geduld und Zuwendung seiner Pflegemutter waren nötig, bis Frodo gesund genug war, um vermittelt zu werden. Merkwürdigerweise interessierten sich sehr wenige Menschen für ihn. Aber da er zunächst zu krank war, um vermittelt zu werden, ließen wir uns Zeit. Und siehe da, zu der Zeit, als es Frodo wieder gut ging, erreichte uns das richtige Telefonat. Die Besitzerin zweier Irish Wolfshounds suchte dringend einen Spielkameraden für den jüngeren IW. Der macht nichts lieber als rennen und spielen im Gegensatz zu dem älteren IW, der diese Art von Beschäftigung gänzlich überflüssig findet. Und so fuhr Frodo an einem Freitagnachmittag mit nach Deutschland, wo wir uns in der Nähe von Heidelberg mit seiner neuen Besitzerin verabredet hatten. Liebe auf den ersten Blick, nicht nur zwischen Frodo und Petra, sondern auch zwischen dem mitgekommenen IW und Frodo, und einmal zu Hause angekommen auch zwischen Frodo und der restlichen Familie von Petra, und selbst zwischen dem älteren IW und Frodo! Frodo hat auch schon Freunde gefunden in seinem Dorf und wenn er während des Morgenspaziergangs den jungen IW ausgepowert hat und der keinen Schritt mehr tun kann, dann geht Frodo noch ausgedehnt rennen mit einem Hund aus dem Dorf. Manchmal muss er diese Ausflüge dann mit einer Dusche bezahlen, denn die beiden Herren toben über Felder und äcker und kommen vollkommen verdreckt zurück. Frodo, auch im Namen von Yvonne, die Dich als den schwierigsten, aber auch den liebenswürdigsten Pflegehund in Erinnerung behalten wird: Mache es gut!

Versace

Afghaan
Versace war einer jener Afghanen (was leider häufig vorkommt), der von einem ungeeigneten Besitzer zum anderen wanderte und dabei in jedem neuen Zuhause mehr schlechte Verhaltensweisen entwickelte. Aber das entscheidende Wort ist "war". Denn für Versace hat sich das Blatt gewendet. Durch das Eingreifen seines Züchters kam er zu Voordewindhond. Zwei sehr nette Menschen hatten sich für ihn gemeldet und an einem schönen Samstag fuhren wir alle gemeinsam zur Pflegestelle. Dort hatte sich herausgestellt, dass Versace - im Gegensatz zu dem, was der letzte Besitzer erzählt hatte - eine heftige Abneigung gegen Katzen hatte. Um der Wahrheit Genüge zu tun: beim Anblick einer vorbeilaufenden Katze stranguliert er sich beinahe selbst vor Erregung. Und die Interessenten hatten zwei Katzen. Nun ja, auf der anderen Seite war es wieder einmal ein Fall von "Hund sieht Mensch und der Rest ist Geschichte". Nach einem Spaziergang in der Nähe saßen wir beim Kaffee und fragten uns, ob es klug wäre, diese Vermittlung zu versuchen. Alle Für und Wider wurden abgewogen und Geschichten von anderen notorischen Katzenhassern, alle nicht "reformierbar", wurden erzählt. Allein für Versace war die Sache klar: er fuhr natürlich mit! Nach einiger Zeit legte er sich demonstrativ schlafen.

Versace heißt jetzt Cherokee, für einen Afghanen vielleicht ein ungebräuchlicher Name, aber er selbst findet ihn prima - manchmal. Cherokee hat noch viel zu tun, denn seine neuen Menschen haben viel Erfahrung mit Irischen Wolfshunden, aber nicht mit Afghanen. Das bedeutet für den fraglichen Afghanen meistens, dass er noch viel Arbeit in die Erziehung seiner Menschen stecken muss. Aber es gibt natürlich Grenzen und Afghanen müssen natürlich auch ein paar Dinge lernen, z. B. "Bleib weg von der Katze". Das funktioniert nun, dank eines Wassersprühers und Ablenkungsmanövern, eigentlich ganz gut, und wir gehen davon aus, dass Cherokee es in Kürze wirklich verstanden haben wird, dass auch eine Katze ein Recht auf Leben hat. Glücklicherweise scheint er ein kluges Köpfchen zu sein, so dass die Aussichten gut sind. Tun also Dein Bestes, Cherokee!

Emily

Greyhound
Emily verlor ihr Zuhause, weil ihre Besitzer erkrankt sind und sie für Emily nicht mehr gut sorgen konnten. Emily lebte kurze Zeit auf einer unserer Pflegestellen und blühte durch die gute Pflege, wozu auch ein dringend nötiges Bad gehörte, gutes Futter und viel Bewegung zusehends auf. Ein guter Bekannter von Voordewindhond suchte dringend nach einer Hündin zur Aufmunterung seines Saluki-Rüden. Dieser starrte nach dem Verlust seines jahrelangen Hundefreundes traurig vor sich hin und hatte an nichts mehr Freude. Die Wahl fiel auf Emily und dank der Mithilfe der Pflegeeltern, von Franz, unserem deutschen Mitarbeiter, und von dem neuen Besitzer konnte Emily nach einem Spaziergang in Kootwijk, den sie sichtlich genossen hat, abends schon in ihr neues Zuhause einziehen. Der Saluki-Rüde erblickte sie und "war verloren". Verschwunden ist seine Traurigkeit und sein neues Lebensmotto scheint zu sein "Lang lebe Emily und der Spaß". Besonders an Emily ist, dass sie größtenteils, wenn auch nicht ausschließlich, in einem Zwinger gehalten wurde. Man könnte denken, dass man so als Hund wenig Gelegenheit hat, eine Ausbildung zum Dieb zu absolvieren. Dennoch ist Emily eine erstklassige Diebin, die in kürzester Zeit die Arbeitsplatte in der Küche von allen essbaren Dingen befreit und selbst den Inhalt des Vogelhäuschens verputzt hatte. Ihre neuen Besitzer haben bereits damit begonnen, alles hinter Schloss und Riegel oder auf jeden Fall weit oben zu lagern. Viel Glück, Emily. Aber gönne den Vögeln auch etwas!

Argisto

Afghaan
Argisto wurde von seinem Züchter zurückgenommen, besser gesagt: zurückgeholt. Er wurde von seinem verfilzten Fell befreit und sollte eigentlich bei seinem Züchter bleiben. Aber im Laufe der Zeit zeigte sich, dass es für Argisto doch besser wäre, wenn er sein eigenes Zuhause hätte. Und so machten wir uns auf die Suche nach dem passenden Platz für diesen geschorenen, aber hübschen Rüden. Es dauerte etwas, aber dann meldete sich jemand aus der Schweiz - so eine mehrsprachige Website ist schon wertvoll... Nach ein paar guten Telefonaten wurde der Kontakt zwischen dem angehenden Besitzer und dem Züchter hergestellt, der genau wie wir der Meinung war, dass diese Bewerber genau die richtigen waren für Argisto. Wir hatten uns schon auf eine Reise in mehreren Etappen - mit unterschiedlichen Fahrern - eingerichtet, aber das war nicht nötig. Der Züchter von Argisto stieg selbst ins Auto und lieferte ihn persönlich in seinem neuen Zuhause ab. Die ersten Nachrichten sind positiv. Argisto findet es gar nicht schön, wenn sein neues Frauchen, die er offensichtlich anbetet, aus seinem Blickfeld verschwindet. Dann ergreift er Afghanen-typische Maßnahmen, um sein Unbehagen deutlich zu machen. Also wird an seinem Benehmen im Haus noch ein bißchen gearbeitet. Auf geht's, Argisto, ein wenig Mitarbeit und Du kannst Dich bestimmt darauf verlassen, dass Béatrice wieder zurückkommt!

Luna

Luna
Luna kam zu uns, weil ihre Menschen keine ausreichende Zeit mehr hatten, sich um sie zu kümmern. Wir nahmen sie in Pflege und zu unserer großen überraschung meldete sich sehr schnell der geeignete Kandidat für Luna: ein älteres Ehepaar, die nach dem Tod ihres letzten Windhundes ohne Hund durchs Leben gingen. Das Ehepaar diskutierte lange und intensiv miteinander, ob sie in ihrem Lebensalter sich noch einmal einen Hund anschaffen sollten. Aber letztendlich fand der Ehemann ein Leben mit Hund doch sehr viel schöner als eines ohne. Und Luna, na ja, die war doch schon beinahe 11 Jahre alt, das passte also auch prima. Und so lernten sich alle kennen. Whippets sind wirklich sehr klug, denn schon beim ersten Treffen sprang Luna auf den Schoß des Ehemannes. Tja, wer kann da schon widerstehen? Am Abend rief die Ehefrau an: ja, die Rückreise sei gut verlaufen, und nun lagen Luna und ihr Mann zusammen auf dem Sofa und schliefen. Alles in Butter! Wir wünschen Luna, Alida und Wim noch ein paar sehr schöne Jahre miteinander.

Abu en Sharim

Abu en Sharim
Diese beiden kastrierten Salukis haben ihr Zuhause verloren, weil ihr Besitzer verstorben ist. Der Besitzer hatte seine Kinder vor seinem Tod darauf hingewiesen, dass die beiden Hunde zusammenbleiben müssten. Da wir davon ausgingen, dass der Besitzer am besten beurteilen konnte, dass seine Hunde sehr aneinander hingen, suchten wir also einen gemeinsamen Platz für beide. Das ist - gerade bei größeren Hunden - nicht einfach, und so standen die beiden auch lange zur Vermittlung. Aber letztendlich kommt dann doch der richtige Mensch und auch hier war das so. Es gab sogar zwei geeignete Interessenten. Aber weil eine Interessentin noch ein paar Wochen in Urlaub fuhr und der Meinung war, dass die Hunde so schnell wie möglich in ihr neues Zuhause sollten, verzichtete sie zugunsten des zweiten Interessenten. Die Hunde wurden abgeholt und zunächst beim Tierarzt untersucht, weil die halbe Tablette Fortekor, die einer der beiden Hunde bekam, vielleicht doch nicht ausreichend war. Und tatsächlich stellten sich die Herzprobleme als ernster heraus. Glücklicherweise ließ sich der neue Besitzer davon nicht entmutigen. Hut ab! Abu und Sharim haben sich an ihre neuen Lebensumstände gut angepasst und sind auch mit dem bereits vorhandenen Hund die dicksten Kumpel. Eines ihrer Hobbys ist Fernsehen. Fußballspiele, Naturfilme, Dokumentationen, Seifenopern, egal. Gemütlich zusammen auf dem Sofa liegen und in die Glotze schauen. Viel Freude und Glück auf Eure alten Tage!

George en Mikey

George en Mikey
Diese beiden standen sehr lange auf unserer Homepage, aber jetzt können wir doch berichten, dass sie ein neues Zuhause gefunden haben. Und nicht nur ein neues Zuhause, sondern sie sind auch bei Menschen die wirklich für die Hunde da sind. George und Mikey sind im Haus die größtmöglichen Schätzchen, aber mit einigen Rüden, die sie auf der Straße oder beim Freilauf treffen, will es nicht so klappen. Und dann sind zwei aufeinander eingespielte Whippets natürlich kein Pappenstiel. Weil es sich hier aller Wahrscheinlichkeit nach um angelernte Verhaltensweisen handelt, ist die Chance sehr groß, dass diese Verhaltensweisen auch wieder abgestellt werden können. Außerdem sind Whippets im Allgemeinen sehr klug, so dass die aufgetretenen Probleme mit Geduld und Umsicht gelöst werden können. George und Mikey, Wim und Anka: Kopf hoch! Alles wird gut!

Jay

Jay
Jay brauchte auf der Website nicht vorgestellt zu werden. Wir hatten nämlich schon seit Ende vorigen Jahres Kontakt zu einer belgischen Familie, die sehr gern einen Afghanen haben wollte. Im Gegensatz zu vielen Menschen, die montags anrufen und schon Mittwochabend im Besitz eines neuen Hundes sein wollen, war diese Familie in der Vorbereitung sehr umsichtig. Sie lasen sehr viel über die Rasse und besuchten sogar einen Belgier, dem wir einen Afghanen vermittelt hatten, um sich über die Fellpflege zu informieren und was man alles bei der Anschaffung eines Afghanen beachten muss. Als Jay unseren Weg kreuzte, fiel dieses zeitlich zusammen mit dem Beschluss der Familie, sich einen Afghanen anzuschaffen. Es lebten in dieser Familie schon zwei kastrierte Greyhündinnen und so sollte ein Rüde dazu genommen werden. Es wurde ein Treffen zum Kennen lernen vereinbart, was alle Beteiligten als sehr schön empfanden und so trat also Jay seine Reise nach Belgien an. Wer jedoch gedacht hatte, dass sich die Greyhounds begeistert auf diesen haarigen, schönen Jüngling stürzen würden, die hatten falsch gedacht. Davon wollten sie nichts wissen. Und als er auch noch flink auf ihren Sessel sprang und mit ihnen spielen wollte, waren die beiden fix und fertig. Aber die neue Familie ließ sich nicht beirren und als wir letzte Woche vorsichtig nachfragten, ob Jay bleiben könne, erhielten wir eine deutliche Antwort:

JAY DARF BLEIBEN!!! Er hat unsere Herzen erobert und ist ein wahrer Schatz. Für alle Probleme, die noch auftauchen, wird eine Lösung gesucht, genau wie bei unseren Geyhound-Damen und unseren Kindern. Denn auch die sind nicht immer brav und dürfen auch bleiben.

Ist das eine klare Antwort oder nicht? Du hast das große Los gezogen, Jay. Und sei ein bisschen vorsichtig bei der Erziehung Deiner Menschen, ja?

Timon

whippet
Timon landete mit einem Rudelgenossen bei Voordewindhond, weil ihr Besitzer ernsthaft erkrankt war. Nach einiger Zeit auf der Pflegestelle war seinen Pflegeltern aufgefallen, dass Timon eine Spur eifersüchtig war und sehr viel Aufmerksamkeit einforderte. Auf dem Schoß zu sitzen und liebkost zu werden, waren seine liebsten Hobbys. Wir suchten also Menschen ohne andere Hunde - und ganz bestimmt ohne Katzen. Und nach einziger Zeit meldeten sich genau die richtigen Menschen für Timon: keine anderen Tiere, viel Zeit und viel Erfahrung. Timon läuft jetzt als König Luca durch die Welt und hat schon einige Herzen in seiner Umgebung zu erobern gewusst. Auch haben seine neuen Besitzer berichtet, dass er nicht nur Katzen nicht mag, sondern dass er auch in bezug auf Katzen ein fotographisches Gedächtnis besitzen zu scheint. Er weiß genau, wo die Nachbarskatzen wohnen und wo sie sich jeweils aufhalten könnten. Das ist natürlich ein bisschen schade, aber wenn man das als neuer Besitzer weiß, kann man sich darauf auch einstellen. Luca, viel Glück! Und nicht so viele Katzen "fotografieren...

Gaston

Gaston
Die Suche nach neuen Menschen für Gaston war erfolgreich. Mehr noch: es war eine Vermittlung wie aus dem Bilderbuch! Nachdem Gaston ein paar Wochen auf einer unserer Pflegestellen verbracht hatte, meldete sich die Traumfamilie für ihn: ein älteres Ehepaar mit Windhund-Erfahrung, das alle Zeit der Welt hatte, keine anderen Tiere besaß und außerdem noch sportlich war. Nach einer kurzen Verzögerung durch die Geburt eines neuen Enkelkindes, das Eltern und Großeltern drei Wochen lang warten ließ, war es dann doch an einem der letzten Januar-Tage soweit: die erste Begegnung fand statt.

Gaston war schon den ganzen Nachmittag unruhig, offenbar spürte er, dass etwas passieren würde. Und so war es ja auch. Er begrüßte seine neuen Menschen enthusiastisch und kam immer wieder vorbei für das eine oder andere nette Wort. Als sich das Treffen, das alle - Pflegeeltern, neue Besitzer, Mitglieder von Voordewindhond und Gaston - als sehr schön empfanden, allmählich seinem Ende zuneigte, sprang Gaston noch eben auf den Schoß seiner Pflegemutter. Es mag vielleicht ein wenig Einbildung sein, aber es sah doch so aus, als ob Gaston noch eben 'Danke' sagen wollte. Es wurde ein herzlicher Abschied und nach einem kurzen Foto auf der Straße, stieg Gaston in sein neues Auto ein. Tür schließen, abfahren bitte!

Die Berichte, die uns erreichen, sind sehr positiv. Gaston genießt die Gegenwart seiner Menschen und seine Menschen genießen seine Gegenwart. Floris - so wird er jetzt genannt - gefielen seine ersten Ferien in Frankfreich sehr! Wie hören sicher noch von Dir. Und sag Deinen neuen Besitzern noch ein Dankeschön für die schönen Blumen, die sie für die Pflegeeltern und uns mitgebracht hatten!

Ben

Ben
Auch für Ben sind bessere Zeiten angebrochen. Für ihn haben wir neue Besitzer gefunden, die allen Wünschen eines jungen Springinsfeld gerecht werden können. Die Tage von Ben sind angefüllt mit viel rennen und spielen. Vor allen Dingen mit einem Ball! Ben ist zwar ein Einzelhund, aber das kümmert ihn nicht. Wir haben den Verdacht, dass er selbst es insgeheim sehr schön findet, dass er seine Menschen für sich allein hat. Tu Dein Bestes, Ben! Wir hören gerne weiter von Dir!

Lilly

Lilly
Lilly kam bei uns als kleines schüchternes Hundemädchen an. Ihr war zwar nichts wirklich Schreckliches widerfahren, aber eben auch nicht viel Schönes. Weil sie von ihrem damaligen Besitzer schnell weg musste, hatten wir sie zunächst vorübergehend untergebracht. Wir murmelten noch so etwas wie "vielleicht nicht stubenrein", aber die Pflegemutter hörte schon nicht mehr zu. Was für ein Schätzchen, rief sie immer wieder. Und so begann für Lilly ein neues Leben, zusammen mit drei Hundefreundinnen. Bei der einen schlief sie im Fell, mit der anderen lernte sie spielen. Und mit der Unsauberkeit ging es bei ihr auch schnell; innerhalb von ein paar Tagen hatte sie verstanden, dass man seine Geschäfte nicht drinnen verrichten darf.

Und dann kam eine umfangreiche Mail von jemandem, der unter anderem schrieb Ich habe vor einiger Zeit von einer Frau Ihren Namen und Ihre Telefonnummer erhalten und ich würde gerne einem Whippet oder einem Greyhound ein neues Zuhause geben. Wir riefen also den Verfasser dieser Mail an. Manchmal passieren sehr seltsame Dinge, denn nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass die Frau, die uns empfohlen hatte, die Pflegemutter war. Nun, wenn das kein gutes Vorzeichen war.

Lilly lebt schon seit ein paar Wochen bei ihren neuen Menschen, die sie mit einem Galgo-Rüden teilt, der zunächst nicht viel von der jungen Lilly hielt, aber der mehr und mehr auftaut. Lizzy - so heißt Lilly jetzt -, viel Glück und ein langes, langes Leben!

Saqi

Saqi
Es gibt einige Hunde, bei denen man sich verzweifelt fragt, warum sich niemand für sie interessiert. Radar war so ein Hund und auch Saqi gehörte dazu. Unbegreiflich. Er war noch sehr jung, wunderschön und schaute stolz und aufgeweckt in die Kamera. Und es gab überhaupt nichts an ihm auszusetzen. Ab und zu meldete sich jemand, aber aus verschiedenen Gründen war eine Vermittlung nicht möglich. Und wenn wir nicht so optimistische Menschen wären, hätten wir vielleicht aufgegeben. Aber unser Optimismus hat sich gelohnt: eines Tages Ende Dezember erhielten wir eine ausführliche Mail aus Belgien von Menschen, die schon zwei Afghanen besaßen und die noch einen Platz sowohl in ihrem Herzen als auch in ihrem Haus hatten für einen weiteren. Wir telefonierten viel und an einem der letzten Tage des alten Jahres war es soweit: Saqi wurde vermittelt. Es war noch eine spannende Frage, ob die Straßenverhältnisse gut sein würden, denn alle - der alte Besitzer, die neuen Besitzer und wir - mussten eine weite Strecke fahren, aber der vorhergesagte Schnee und die Straßenglätte blieben aus. Wir trafen uns alle in einem Motel an der Autobahn und wir konnten mit eigenen Augen sehen, dass es Liebe auf den ersten Blick zwischen Saqi und seinen neuen Besitzern war. Saqi, tue Dein Bestes und wachse zu einem schönen, würdevollen Afghanen heran! Wir hoffen, Dich bald wieder zu sehen.

Tess

Tess
Auch das letzte Mitglied unserer großen Junghunde-Invasion hat seinen Platz gefunden. Es dauerte eben, bis sich die richtige Familie gefunden hatte, denn unsere Tess war nun nicht die Unkomplizierteste aus dem ganzen Haufen. Auf ihrer Pflegestelle zeigte sich, dass sie im Haus tatsächlich nur lieb und nett war und am liebsten unter einer Decke, dicht angekuschelt an ihr liebstes Familienmitglied, auf dem Sofa lag und Fernsehen schaute, aber draußen unangeleint konnte Tess auch ein ganz anderes Gesicht zeigen. Keiner durfte schneller laufen als Tess und tat er das doch, tja, dann hatte er Pech. Wir suchten also Menschen, die damit zurecht kamen. Und siehe da: es meldete sich eine nette Familie ohne andere Hunde, aber mit viel Hundeerfahrung. Nach den erforderlichen Gesprächen wurde ein Treffen vereinbart und zur überraschung der Pflegemutter kam der Besuch mit einem großen Blumenstrauß aus dem Auto gestiegen. Nun, wenn das kein gutes Vorzeichen war...
Und ja, das Kennen lernen verlief gut und so reiste man mit einem Persönchen mehr ab als man angekommen war. Tess, Du wohnst so nahe bei Kootwijk, dass wir hoffen, Dich bald wieder zu sehen.

Pascal

Pascal
Pascal war glücklicherweise nur kurze Zeit in Pflege, nachdem seine Besitzer sich mühe- und schmerzvoll dazu entschlossen hatten, dass ein anderes Zuhause doch das Beste wäre für Pascal. Während seines Aufenthaltes auf der Pflegestelle stellte sich bald heraus, dass Pascal sich in einer neuen Umgebung wohler fühlte und sich auch besser benahm. Bald darauf erreichte uns die Nachricht aus Deutschland, dass es jemanden gab, der sich in Pascals Foto verliebt hatte. Vor allem nachdem wir berichten konnten, dass Pascal gut mit seinem Pflegebruder zurecht kam und bei Hundebegegnungen auf der Straße ausgezeichnet reagierte, war klar, dass ein Kennen lernen stattfinden musste. An einem Freitagabend fand das Treffen, das besonders erfreulich verlief, statt und Pascal zog nach Deutschland um. Er braucht seine Menschen nicht mit anderen Hunden zu teilen, hat aber in der Nachbarschaft genug Hundegesellschaft in Form von diversen Whippets, mit denen er herrlich spielen und rennen kann. Und dann wieder schnell nach Hause zurück aufs Sofa zu seinen neuen Menschen.

Radar

Radar
Wir begannen uns allmählich zu fragen, was denn mit Radar nicht stimmte, weil sich niemand für ihn interessierte und für ihn anrief. Und das, obwohl er sich bei seinen Pflegeeltern so gut entwickelte und so viel dazugelernt hatte. Seine Pflegeeltern stellten sich diese Frage ebenfalls und hatten miteinander entschieden, dass er bleiben könne, wenn sich bis Weihnachten nichts geändert hätte. Aber siehe da, an einem Dezembertag meldete sich eine nette Frau, die nach dem Tod ihres Dackels einen Spielkameraden für einen ihrer Irish Wolfshounds suchte. Sie dachte an einen Whippet, weil der fragliche IW und ein Whippet aus der Nachbarschaft die dicksten Rennkumpel sind. Es wäre sehr praktisch, wenn es sich nicht um einen so kleinen, schmächtigen Whippet handelte, und nein, reinrassig bräuchte der neue Vierbeiner nicht zu sein. Wenn er nur schön mit dem IW spielen könnte. Unsere Vermittlerin sah ihre Chance gekommen und schlug Radar vor. Es wurde ein Treffen vereinbart, ein kurzer Spaziergang gemacht, wobei der IW sich an die schwindelerregende Schnelligkeit von Radar gewöhnen konnte, Radar und der IW mochten sich und so ging es nach Hause. Dort angekommen lernte Radar auch die beiden anderen Hunde kennen, die ihn auch prima fanden, solange sie um Himmels willen nicht mit ihm zu laufen brauchten. Radar ist nicht auf den Kopf gefallen und hat die Hinweise der IW-Herren verstanden. Er rennt eben mit IW Nummer 3. Der findet das toll, selbst wenn er immer alle Wettrennen verliert.

Gizmo

Gizmo
Noch nie gehört, denken Sie vielleicht. Und das stimmt. Er war nicht in der Rubrik "Gegenwind" zu finden. Gizmo kam aus einem mehrköpfigen Rudel und er hatte ein etwas außergewöhnliches Problem: er "fremdelte" mit den im Rudel vorhandenen Hündinnen. Diese Verhaltensweise ließ sich trotz aller Anstrengungen seiner Besitzer nicht verändern. Aber für jedes Problem existiert letztendlich eine Lösung und so zog Gizmo zu einer alten Bekannten von Voordewindhond, die einige Zeit davor ihren Afghanen hatte einschläfern lassen müssen und schon längere Zeit überlegte, sich einen Nachfolger zu suchen. Dann ist ein Pflegehund doch eine gute Zwischenlösung. Und das, was wir heimlich gehofft hatten, geschah: das Leben mit einem Afghanen ist doch schöner als eines ohne. Gizmo durfte bleiben. Das Alleinbleiben muss noch ein wenig geübt werden, aber wir gehen davon aus, dass auch das genauso gut klappen wird, wie Gizmo es schon gelernt hat, nicht so fürchterlich an der Leine zu ziehen und die Katze mit Respekt zu behandeln. Gizmo, tue Dein Bestes. Wir hoffen, Dich bald auf einem unserer Spaziergänge zu sehen.

Vito

Vito
Die Vermittlung von Vito verlief bilderbuchmäßig: in dem Moment, als Vito und Bart sich sahen, war es entschieden. Sie waren füreinander geschaffen. Wir haben dann noch - ernsthaft wie wir sind - einen kleinen Spaziergang gemacht im strömenden belgischen Regen, aber wenn es nach Mensch und Hund gegangen wäre, wären beide sofort zusammen nach Hause gefahren. Vito lebt als einziger Hund in seinem neuen Zuhause, aber an Whippet-Kumpels in der Nähe herrscht kein Mangel. Mit drei von ihnen wurde schon um die Wette gerannt. Vito hat nicht nur das Herz von Bart erobert, sondern auch das seiner Oma, von allen Nachbarskindern und auch von jedem, der ihm begegnet. Vito ist ein Charmeur par excellence. Aber wie aus einer Mail von Bart hervorgeht, bleibt er doch ein echter Whippet : Vito macht sich supergut! Manchmal denke ich, dass er zu brav ist. Von diesem Wochenende an beginnt er allmählich, auf seinen Namen zu hören. Es zeigt sich auch schon eine gewisse Dickköpfigkeit und eine Schwerhörigkeit, wenn es ihm in den Kram passt ... lustig anzusehen, wenn man an seinem Blick erkennt, dass er sehr wohl alles verstanden hat. Der Schelm kommt allmählich zum Vorschein! Fantastisch natürlich! Viel Glück, Bart und Vito!

Pinoli

Pinoli
Dieser Pop-Art Whippet sollte eigentlich nur kurz in Pflege genommen werden, wusste sich aber in sehr kurzer Zeit einen festen Platz in den Herzen ihrer Pflegemütter zu erobern. Für jedes ihrer drei Rudelmitglieder hat Pinoli so ihre eigene Verwendung: das lange, weiche, schwarze Fell des einen Afghanen benutzt sie als ihren Schlafplatz; mit dem anderen Afghanen wird viel und vor allem wild gerannt und der Deerhound ist eine extra Futterquelle. Der Deerhound ist nämlich ein schlampiger Esser und findet es gut, dass Pinoli als eine Art mobiler Staubsauger um ihn herum tanzt und alle heruntergefallenen Krümel "aufsaugt".

Sara

Sara
Sara war ein paar Wochen bei einer unserer Pflegefamilien, wo sie sich sehr wohl fühlte, aber letztendlich geht doch nichts über eine eigene Familie. Und die meldete sich. Manchmal scheinen manche Dinge vorherbestimmt zu sein. Die neuen Besitzer von Sara hatten kurz zuvor einen Whippet einschläfern lassen müssen und waren recht schnell zu dem Schluss gelangt, dass die übrig gebliebenen beiden Nicht-Windhunde natürlich sehr lieb waren, aber dass da doch ein deutlicher "Whippet-Mangel" entstanden war. Und so zog Sara bei ihnen ein. Ihre neuen Menschen standen abends voller Erstaunen vor Sara, die sich auf die Nacht vorbereitete. Auf genau dieselbe Art wie ihr verstorbener Whippet nahm Sara die Decke in ihr Maul und zog und zerrte solange bis sie genau so über ihr lag, wie sie es gerne wollte. Es steht Sara noch ein Gehorsamkeitstraining bevor und wer weiß später vielleicht auch Agility. Viel Glück!

Layca

Layca
Layca war auch eine Zeitlang bei einer unsere Pflegefamilien untergebracht. Auch dort galt: viel Spaß haben mit dem anderen anwesenden Whippet, durch den Park rennen wie der Wind, leckeres Essen und viel Aufmerksamkeit. Schon ganz am Anfang ihres Pflegeaufenthaltes begegnete Layca immer einem netten Herrn mit seiner Dackel-Hündin im Park. Die Menschen plauderten dann, die Hunde spielten inzwischen, nun ja, Sie wissen, wie das ist. Nach ungefähr zwei Wochen erkundigte sich der Mann dann vorsichtig, wie so eine Adoption wohl abliefe. Und tatsächlich, Layca ist ein paar Straßen weitergezogen und lebt nun zur Zufriedenheit aller bei dem Herrn aus dem Park. Viel Glück, Layca!

Massi

Massi
Massi fand sein neues Zuhause, ohne dass er auf unserer Website erschien. Der ursprüngliche Besitzer von Massi war ernsthaft erkrankt und konnte ihn nicht länger versorgen. In der Folgezeit kümmerte sich ein engagierter Tierschützer um ihn und bot ihm ein Dach über dem Kopf. Aber Massi ist ein Hund, der gerne in einer ruhigen Umgebung lebt, und es fiel den ihn betreuenden Menschen auf, dass ein großes Rudel ihm eigentlich ein bisschen zu viel war. Also wurde Voordewindhond eingeschaltet. Nach einigen Telefonaten bot sich die Lösung mehr oder weniger von selbst an. Massi wohnt jetzt im Norden der Niederlande zusammen mit einem Whippet und einem alten Windspiel-Mädchen. Seine neuen Besitzer schrieben uns bereits nach ein paar Tagen, dass es ihnen so vorkomme, als habe er schon immer dazugehört. Das ist wunderschön: die Welt von Massi ist wieder in Ordnung!

Eefje

Eefje
Eefje musste einfach erst mal zur Ruhe kommen. Aus irgendeinem Grund gefiel es ihr in ihrer vorherigen Familie nicht und sie entpuppte sich als ein Whippet "mit Haaren auf den Zähnen". In ihrer Pflegefamilie verbesserte sich das sehr und sie führte sich eigentlich als ein lieber Whippet auf. Es schien uns jedoch besser zu sein, sie als Einzelhund zu vermitteln, denn inzwischen waren wir uns sicher, dass Eefje Zuwendung nicht gerne teilen möchte. Und nach einiger Zeit fanden wir genau die richtigen Menschen für Eefje. Alle lernten sich kennen - wobei Eefjes neue Besitzerin einen Blumenstrauß mitgebracht hatte für die Pflegemutter - und Eefje wusste sofort: "Hier gehöre ich hin, ich danke Euch sehr, ich gehe jetzt". Eefje, gib Dein Bestes!

Ink

Ink
Manchmal muss man lange auf etwas warten. So erging es einer jungen Familie aus Amsterdam, die voriges Jahr im November während de Winner unseren Stand besuchte und uns wissen ließ, dass sie gerne einen Whippet haben wollte. Aber gerade war ihr Kind auf die Welt gekommen und dann sofort noch einen Hund anzuschaffen, das schien doch ein bisschen viel auf einmal zu sein. Als der Gedanke an einen Hund wieder auflebte, tja, da hatten wir nicht den passenden. Aber siehe da: einer der jungen Whippets machte sich von seinem Foto auf unserer Homepage auf den Weg direkt in die Herzen seiner neuen Besitzer. Und so wurde beinahe ein Jahr, nachdem wir die Familie kennen gelernt hatten, schon die übernahme des kleinen Ink auf den Weg gebracht. Er musste sofort seine Feuertaufe in Form einer Bahnfahrt bestehen. Aber Ink wäre kein Whippet, wenn er das nicht mit Bravour gemeistert hätte. Mittlerweile ist er ein eingefleischter Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln geworden. Oh ja, und Nike ist nicht die einzige, die es "nicht so mit Kaninchen hat". Auch Ink machte beim Anblick eines Kaninchens sofort eine Kehrtwendung.

Trek

Trek
Trek war der erste der jungen Whippets, der vermittelt wurde. Trek war zunächst auf einer Pflegestelle und fühlte sich wohl mit seinem zeitweiligen afghanischen Hausgenossen. Den ebenfalls anwesenden Deerhound fand er zwar zunächst ein bisschen groß, aber nach einer halben Stunde hatte er sich auch daran gewöhnt. Für Trek meldete sich eine Familie, die nach ihrem Windhund-Mischling nun einen "echten" Whippet wollte, auch als Gesellschaft für ihren Dackel. Auch Trek wünschen wir noch ein langes und glückliches Leben.

Flits

Flits
Manche Hunde sind wahrlich vom Pech verfolgt, aber einige von ihnen haben endlich auch mal Glück. Flits, der betagte Whippet, hatte eine tolle Zeit bei seiner Pflegefamilie. Als er gerade vermittelt werden sollte, entwickelte er eine Art Zwingerhusten, so dass die Vermittlung nicht durchgeführt werden konnte. Flits blieb erst einmal dort, wo er war, bis eine große Anzahl von Hunden, die plötzlich in Pflege genommen werden mussten, einen Umzug nötig machte. Aber bei seinen neuen Pflegeeltern fand Flits es auch prima. Und nun hatte er wirklich Glück: er durfte dort bleiben! Flits, wir hoffen, dass Du noch eine lange und schöne Zeit verbringen kannst bei Deinen neuen Menschen und Deinem Whippet-Kumpel.

Nike

Nike
Nike hatten wir nicht auf unserer Homepage veröffentlicht, weil wir für sie schon sehr schnell ein neues Zuhause gefunden hatten. Nike verlor ihr ehemaliges Zuhause, weil sich ihre Menschen scheiden ließen. Für Nike haben wir eine nette Familie aus Deutschland gefunden, die auf eine sehr besondere Weise mit Voordewindhond in Berührung kam. Im Mai befuhr die "Hausherrin" die Autobahn bei Mönchengladbach und sah dort plötzlich zu ihrem Schrecken ein großes, weißes "Etwas" am Rande des Weges entlang laufen. Zunächst dachte sie, es wäre ein großer Reiher, aber bei näherem Hinsehen stellte sie fest, dass es sich um einen Hund handelte, einen Windhund. Und hatte sie nicht beim Tanken auf einem Plakat gelesen, dass ein Windhund entlaufen war? Die Telefonnummer hatte sie sich notiert, für den Fall, dass... (mehr über Sunanda unter "Patenhunde" in der Rubrik "Vorgehen")
Inzwischen hat Nike also Einzug gehalten in ihre neue Familie, in der schon ein anderer Hunde lebt. Nachdem zunächst eine Diskussion entbrannt war, ob Nike im Bett schlafen durfte, und wenn ja, ob auf oder under Bettdecke, ist jetzt alles geregelt: Nike schläft zufreiden in ihrem eigenen Schlafsack. Ob Windhunde Jäger sind? Beim Anblick eines Kaninchens im Wald kann Nike gar nicht schnell genug zurück zu ihren Menschen laufen. Ach du Schreck, so ein haariges Etwas!

Schwester Klivia

Schwester Klivia
Nachdem Schwester Klivia eine Zeitlang auf einer Pflegestelle untergebracht war und es sich nach etlichen tierärztlichen Untersuchungen herausgestellt hatte, dass sie vollkommen gesund ist (sie ist einfach nur sehr, sehr dünn), zog Schwester Klivia Mitte Juni in ihr neues Zuhause nach Deutschland um. Dort teilt sie ihr Leben mit einer freundlichen Whippet-Hündin. Wir hoffen, dass Schwester Klivia noch ein paar schöne Jahre dort verbringen kann.

Tosca

Tosca
Jeder Topf findet seinen passenden Deckel: Wir hatten Tosca bei netten Leuten untergebracht, aber aus irgendeinem Grund wollte der Funke zwischen beiden nicht überspringen. Tja, das kann passieren. Davor kann man seine Augen nicht verschließen und muss sich aufs Neue auf die Suche begeben. Und siehe da, nach ein paar Wochen meldete sich eine Dame, die immer Greyhounds gehabt hatte und deren letzter Greyhound jüngst verstorben war. Ihre Tochter und ihr Schwiegersohn fuhren mit ihr an einem Samstagmorgen nach Kootwijk, wo Hund und Mensch sich kennen lernen konnten. Die Begegnung verlief erfolgreich und wir können nun ruhigen Gewissens sagen, dass Tosca zu Hause angekommen ist.

Manolo

Manolo
Dieser hübsche kleine Windspiel-Pinscher-Mix wurde im Internet angeboten. Nach einem Telefonat mit der Besitzerin wurde der Hund bei einem unserer Mitarbeiter abgeliefert. Daraufhin verbrachte er ein paar Wochen bei einer Pflegefamilie. Schließlich beschloss einer der Helfer bei der Suche nach Sunanda , dass er eigentlich den Tod seines vorherigen Hundes verarbeitet hatte und dass es Zeit für einen neuen Hund war. Die Wahl fiel auf Manolo. Er muss noch lernen, dass er nicht so laut bellen darf, wenn Besuch kommt, aber mit ein bisschen Glück und viel Beharrlichkeit wird das schon werden.

Chalim

Manolo
Chalim hatten wir als Atreju auf unserer Homepage vorgestellt. Wir suchten ein neues Zuhause für ihn, weil er nicht dazu zu bewegen war, die Pferde in Ruhe zu lassen. Das war wirklich sehr gefährlich für ihn und gleichzeitig sehr belastend für seine Besitzer. Nach einem kurzen Aufenthalt bei einer Familie, in der der dort bereits lebende Saluki-Rüde eine unerklärliche Abneigung gegen Atreju zeigte, kam die Rettung. Atreju, der nun als Chalim durchs Leben läuft, ist bei sehr erfahrenen Windhundbesitzern gelandet, die er gehörig auf Trab hält. Selbst der anwesende Papagei ist entzückt von seinem neuen Hausgenossen.

Toby

Toby
Toby kam kurz vor Weihnachten zu uns. Auch er verbrachte zunächst einige Zeit bei einer Pflegefamilie, wo er sehr schnell lernte, dass er nicht gleich auf jeden Hund loszugehen braucht. Nach einiger Zeit meldete sich ein Ehepaar, das bereits einen Galgo hielt und einen passenden Hund dazu suchte. Und so trafen wir an einem kalten Morgen im Januar die künftigen Familienmitglieder von Toby. Der Funke zwischen Menschen und Hunden sprang sofort über und so ging Toby mit ihnen nach Hause. Leider ist der Galgo mittlerweile verstorben und so ist Toby (vorübergehend?) der König zu Hause.

Tiktak

Tiktak
Tiktak ist ein junges, rauhaariges Galgo-Mädchen. Ihr Besitzer suchte für sie ein neues Zuhause, weil Mensch und Hund nicht zueinander fanden. Das gibt es. In solchen Fällen haben weder Hund noch Mensch etwas davon, wenn sie zusammen bleiben. Tiktak wohnt inzwischen in Deutschland und teilt ihre Menschen mit zwei großen Irish Wolfhounds. Die "Wölfe" haben sofort akzeptiert, dass Tiktak das Sagen im Haus hat, und sich erleichtert ihrer Führung angeschlossen: "Zum Glück brauchen wir nichts mehr zu entscheiden".

Tigre

Tigre
Tigre wurde bei Voordewindhond abgegeben, weil sein Besitzer sich nicht im Klaren darüber gewesen war, wie viel Zeit ein Hund beansprucht. Auch das kommt vor. Man kann einen Hund nicht 9 Stunden am Tag allein zu Hause lassen. Tigre regte sich darüber zwar nicht besonders auf, aber sein Besitzer fand, dass Tigre etwas Besseres verdient hatte. Tigre zog zunächst zu einer Pflegefamilie und nach einigen Wochen in sein endgültiges neues Zuhause um. Seine neuen Besitzer hatten es zunächst nicht leicht mit ihm. Tigre zog wie ein Tornado durch ihr Leben und hinterließ dadurch einige Bestürzung bei ihnen. Glücklicherweise konnte dieses Verhalten nach einigen erzieherischen Ratschlägen von einem unserer Mitarbeiter schnell abgestellt werden.

Sterre

Sterre
Regelmäßige Besucher unserer früheren Homepage stellten eine Ähnlichkeit fest zwischen Liza, die leider über Monate auf ihre Vermittlung warten musste, und Sterre. Und das stimmt. Liza und Sterre sind Schwestern. Sterre wurde erst eine Weile in einer Pflegefamilie betreut und dann nach ein paar Wochen nach Südholland vermittelt. Vor allen Dingen die Töchter der neuen Familie sind hellauf begeistert von Sterre. Sie hat nämlich eine Begabung für Agility.

Sarah

Sarah
Sarah sollte zunächst nur in Pflege genommen werden. Aber dann, auf der Fahrt zu ihrer Pflegefamilie, entwickelte sich eine beiderseitige Zuneigung und als alle zusammen in Hilversum angekommen waren, stand für die Pflegefamilie fest: Sarah bleibt. Sarah ist ein besonders gelungener Windhund-Mix. Wer alles bei ihr mitgemischt hat, wissen wir nicht, aber das Resultat ist ein sehr eleganter kleiner Windhund. Und nicht nur das. Sarah ist auch ausgesprochen liebenswürdig. Sie ist noch immer ein bisschen unsicher und bleibt nicht gern allein zu Haus - letzten Endes weiß man doch nicht genau, ob die Menschen wirklich wieder nach Hause kommen, oder? Daran muss noch gearbeitet werden.

Raisa

Raisa
Raisa stammt aus einem großen Rudel, mit dem viel Rennsport getrieben wurde. Leider hatte sich Raisa, selbst eine begeisterte Rennerin, eine hartnäckige Verletzung zugezogen und durfte nicht mehr an Rennen teilnehmen, nie mehr. Das fiel natürlich nicht leicht. Wenn ihre Besitzer sie mitnahmen zur Rennbahn und sie nicht laufen durfte, dann flippte sie fast aus. Die Alternative, sie zu Hause zu lassen, ist natürlich keine wirkliche Alternative. Raisa langweilte sich. Kurzum, die Zeit für ein neues Zuhause war gekommen. Raisa lebt seit Mitte Mai in Deutschland bei Menschen, die schon einen Whippet von Voordewindhond besitzen. Raisa hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihrem nicht mehr gut sehenden Kumpel zu helfen, ihn zu begleiten und - falls nötig - zu verteidigen. Von Langeweile und Frustration ist keine Rede mehr.

Kenzie

Kenzie
Kenzie wurde von Windhundliebhabern, denen auch unser Verein am Herzen liegt, in einer Annonce im Internet entdeckt. Sie fuhren unverzüglich zu der angegebenen Adresse und holten das Tierchen ab. Eine unserer Pflegefamilien nahm sich für ein paar Wochen des kleinen Windhundes an. Dann meldete sich eine nette Familie, die zwar eine Katze besaß, aber noch keinen Hund. Das Kennenlernen verlief erfolgreich und so zog Kenzie in den Osten der Niederlande um. Es dauerte einige Zeit, bis die Verständigung zwischen Hund und Katze klappte, aber bekanntlich führt Beharrlichkeit meistens zum Ziel. Auch in diesem Fall kommen nun beide Vierbeiner gut miteinander zurecht.

Freya

Freya
Für Freya suchten wir ein neues Zuhause, weil sie Probleme in ihrem Rudel hatte. Womöglich war sie auch selbst ein bisschen daran schuld. Nach zeitweiligem Aufenthalt in einer Tierpension lernten sich an einem sonnigen Tag im Mai eine Familie mit zwei Kindern und Freya kennen. Alles ging recht zügig und Freya hüpfte ohne weitere Bedenken ins Auto. Zwar fand Freya im Gegensatz zu ihrer neuen Familie, sie müsse vorn sitzen, aber nach einigen Umplatzierungen konnte dann nach 5 Minuten die Fahrt losgehen. Freya heißt heute Laica und möchte als Einzelhund nichts zu tun haben mit anderen Rudelgenossen oder Nebenbuhlern, die ihr die Aufmerksamkeit stehlen könnten.

Elize

Elize
Manche Menschen schaffen sich einen Windhund an, ohne wirklich zu wissen, was sie sich da ins Haus holen. Solche Menschen haben wirklich Glück, wenn der Züchter den Hund dann zurück nimmt. Aber was dann? Dann sitzt der Hund beim Züchter. Das ist dann vielleicht auch nicht gerade das, was sich der Züchter für den Hund vorgestellt hat. Voordewindhond anrufen? So geschah es bei Elize. Elize ist ein Afghane, an dem es nun wirklich überhaupt nichts auszusetzen gibt. Sie ist gesellig, freundlich, ausgestattet mit einem gesunden Selbstwertgefühl und auch noch bildschön. Es dauerte dann auch nicht lange, bis der perfekte Platz für diesen perfekten Hund gefunden war. Sie teilt jetzt ihr Leben mit einem Saluki-Rüden. Und so, wie es sich für einen guten Windhund geziemt, ging auch der "Grenzübertritt von den Niederlanden nach Deutschland" problemlos vonstatten.

Bono

Bono
Manchmal gibt es Zeiten, in denen plötzlich sehr viele Hunde einer bestimmten Rasse ein neues Zuhause suchen. Bono war so ein Fall aus einer ganzen Reihe von Whippets. Seine Besitzerin musste sich von ihm trennen, weil sie nicht genug Zeit für ihn hatte und ihm ein besseres Leben wünschte. Zunächst kam Bono auf eine Pflegestelle. Als wir ihn dort ablieferten, fiel uns sofort auf, dass hier eine besondere Beziehung entstehen konnte. Und es dauerte dann auch nur wenige Wochen, bis die entscheidende Frage kam: Dürfen wir ihn behalten? Natürlich durften sie das. Zur unserer großen Freude versprachen die inzwischen "echten Eltern" von Bono, dass sie noch einen Hunde in Pflege nehmen würden. Das freut uns deshalb sehr, weil gute Pflegestellen dünn gesät sind.

Anna

Anna
Anna hatten wir als Jill auf unserer Homepage vorgestellt. Ihre Geschichte erregte bei vielen Menschen Mitleid. Unberechtigt war das leider nicht, aber für einen Windhund, der bei Voordewindhond angekommen ist, ist seine Leidenszeit vorbei. Es kann nur noch besser werden. Und so kam es auch. Nach einigem Hin und Her meldete sich die perfekte neue Besitzerin für Anna: jemand mit viel Geduld und genauso viel Liebe. Es geht Anna inzwischen ausgezeichnet. Sie wickelt ihre Rudelgenossen "um die Pfote" und entdeckt immer mehr, dass das Leben auch sehr schön sein kann - und dass man manchmal einfach das tun kann, wozu man Lust hat.